Hersteller
Celestron Ferngläser: Alle Serien im Vergleich
Alle aktuellen Modelle des kalifornischen Teleskopherstellers im unabhängigen Datenvergleich. Von der Feldebnung der Regal ED bis zum 25x100 für den Sternhimmel findest du das passende Fernglas für Vogelbeobachtung, Naturbeobachtung oder Astronomie, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.
Celestron
49 Modelle 25 bis 499 €
Modelle je Optik-Klasse
- 6 Basis
- 30 Einstieg
- 11 Mittel
- 2 Ober
- 0 Referenz
Das Unternehmen
Celestron kommt aus dem Teleskopbau und versendet bis heute aus Torrance in Kalifornien. Die eigene Geschichte führt die Firma auf Tom Johnson und dessen C8 zurück, das Schmidt-Cassegrain-Teleskop, mit dem sie bekannt wurde, und dieses Erbe prägt das Fernglas-Programm: Neben den Reihen für Vogel- und Naturbeobachtung steht eine ungewöhnlich breite Astro-Abteilung, vom handlichen 7x50 bis zum 25x100, das nur noch vom Stativ funktioniert. Optisch reicht die Staffelung vom einfachen BK-7-Porro bis zu ED-Glas mit Feldebnung, und die hauseigene XLT-Vergütung, die Celestron auf seinen Teleskopen einsetzt, findet sich auch in den oberen Fernglas-Reihen.
Stand der Angaben: 25. September 2026
Die Serien im Überblick
| Serie | Modelle | Vergrößerung | Objektiv | Gewicht | Preis | Einsatz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Regal ED | 2 | 8–10× | 42 mm | 768 g | 394–437 € | Celestrons bestes Bild fürs Birding: ED-Glas, bis in die Ecken scharf |
| Granite | 3 | 8–12× | 42 / 50 mm | 660–785 g | 349 € | ED-Glas mit hochwertigen Prismen, das Celestron gegen deutlich teurere Marken antreten ließ |
| TrailSeeker ED | 4 | 8–10× | 32 / 42 mm | 499–666 g | 368–488 € | Birding und Jagd mit ED-Glas im leichten Magnesiumgehäuse |
| TrailSeeker | 4 | 8–10× | 32 / 42 mm | 455–655 g | 224–389 € | Solider Allrounder im Magnesiumgehäuse, leicht und wetterfest |
| Nature DX ED | 4 | 8–12× | 42 / 50 mm | 705–806 g | 220–262 € | ED-Glas für den Einstieg: saubere Farben beim Birding zum Einstiegspreis |
| Nature DX Black | 4 | 8–12× | 42 / 50 mm | 705–806 g | 160–222 € | Einsteigerglas mit großer Öffnung, am Abend mit mehr Licht |
| Nature DX | 5 | 8–12× | 32 / 42 / 56 mm | 510–1100 g | 168–249 € | Einsteigerglas mit überraschend viel Kontrast und kurzer Nahgrenze |
| Outland X | 3 | 8–10× | 25 / 42 mm | 350–770 g | 71–119 € | Wetterfestes Glas für Reise und Sport, mit Lebenszeit-Garantie |
| LandScout | 2 | 7–8× | 35 / 40 mm | 790–850 g | 43–89 € | Porro für Landschaft und Aussichtsturm: plastisches Bild, günstiger Einstieg |
| UpClose G2 | 7 | 7–20× | 21 / 25 / 32 / 35 / 40 / 50 mm | 227–795 g | 25–80 € | Das Glas für die Schublade im Ferienhaus: viele Bauformen, sehr günstig, trocken zu nutzen |
| Cosmos Tree of Life | 1 | 8× | 25 mm | 420 g | 98 € | Wasserdichtes Taschenglas im Tree-of-Life-Design, mit mehr Kontrast als üblich |
| Echelon | 1 | 10× | 70 mm | 1640 g | 474 € | Großfernglas für Dämmerung und Himmel, Optik aus Japan |
| SkyMaster Pro ED | 3 | 7–20× | 50 / 70 / 80 mm | 1260–3490 g | 250–499 € | Astro-Reihe mit ED-Glas: helle Sterne bleiben Punkte, wasserdicht |
| SkyMaster | 5 | 12–25× | 60 / 70 / 80 / 100 mm | 1100–4000 g | 110–440 € | Viel Öffnung fürs Geld: Jupitermonde im Blick, bei starker Vergrößerung vom Stativ |
| Cometron | 1 | 7× | 50 mm | 800 g | 48 € | Das Glas für die Kometenjagd: weites Bild und Stativgewinde |
Regal ED
Gebaut für den, der eine Hecke absucht und dabei bis in die Ecken scharf sehen will. Die Flat-Field-Linsen halten die Zeichnung bis zum Bildrand, wo andere Gläser weich werden, und mit über 22 Millimetern Augenabstand beim 8x42 kommen auch Brillenträger bis an den Rand des Sehfelds. Über 42 Millimeter hinaus geht die Reihe nicht, für den Ansitz in tiefer Dämmerung fehlt damit die Öffnung. Wer bei Celestron das beste Bild fürs Birding sucht, greift zur Regal ED, wer mehr Größen braucht, zur TrailSeeker ED.
Granite
Die Reihe, mit der Celestron vor der Regal ED gegen die europäische Konkurrenz antrat. ED-Glas und phasenvergütete Prismen halten die Farben sauber, und der Hersteller stellte das Glas damals ausdrücklich neben die deutlich teureren europäischen und japanischen Modelle. Celestron führt die Granite inzwischen als auslaufende Reihe, im Handel ist sie aber noch gut zu haben. Wer ein günstiges Exemplar findet, macht damit nichts falsch, wer auf lange Sicht Nachschub und Garantie braucht, nimmt die TrailSeeker ED.
TrailSeeker ED
Ausgelegt auf lange Tage im Gelände, an denen es auf Farben ankommt. Das ED-Glas hält Kontraststellen frei von Farbrändern, sodass sich feine Gefiederzeichnung noch ansprechen lässt, und das Magnesiumgehäuse bleibt dabei leicht genug, dass das Glas am Hals hängen bleibt statt im Rucksack zu landen. Eine Feldebnung wie bei der Regal ED fehlt, zum äußersten Rand hin wird das Bild weicher. Wer vier Größen von 8x32 bis 10x42 zur Wahl haben will und den Aufpreis gegenüber der einfachen TrailSeeker einplant, nimmt die ED.
TrailSeeker
Der Allrounder, den Celestron selbst mit Gläsern zum Zwei- bis Fünffachen des Preises vergleicht. Die dielektrische Verspiegelung auf den phasenvergüteten BaK-4-Prismen schickt mehr Licht ans Auge, was in der einbrechenden Dämmerung noch Zeichnung übrig lässt, und das Magnesiumgehäuse hält Nässe und Stöße aus, ohne schwer zu werden. ED-Glas fehlt, an harten Kanten im Gegenlicht stehen Farbsäume, die die ED-Version nicht zeigt. Wer ein solides Metallglas für draußen sucht und die Farbreinheit nicht ausreizt, ist hier richtig.
Nature DX ED
Gedacht für den, der beim Birding Farben ansprechen will und dafür nicht vierstellig einsteigen kann. Das ED-Glas räumt die Farbsäume weg, die an hellen Kanten sonst über der Zeichnung liegen, und Celestron stellt die Reihe dafür in ein steiferes Gehäuse, das rund zwölf Prozent mehr wiegt als die erste Nature DX. Eine Feldebnung gibt es nicht, zum Bildrand hin wird es weicher, und 32-Millimeter-Modelle führt die Reihe nicht. Wer im Einsteigersegment die saubersten Farben sucht, nimmt die ED.
Nature DX Black
Die neuere Bauform der Nature DX, mit den Größen, die es in der ersten Ausgabe nie gab. Sie sitzt im selben steiferen Gehäuse wie die ED-Version und kommt wie diese auch mit 50-Millimeter-Objektiven, die am Abend rund eine halbe Blende mehr Licht sammeln als ein 42er. ED-Glas fehlt ihr, an harten Kanten bleibt damit der Farbsaum stehen, den die ED-Version wegräumt. Wer die 50-Millimeter-Öffnung ohne ED-Aufpreis will und Abstriche bei der Farbreinheit hinnimmt, nimmt die Black, sonst die ED.
Nature DX
Der erste Schritt von der Gelegenheitsoptik zum ernsten Fernglas. Phasenvergütete BaK-4-Prismen holen Kontrast und Auflösung aus einer Preisklasse heraus, in der das sonst nicht vorkommt, und die Nahgrenze bei zwei Metern macht aus dem Wanderglas nebenbei eine Lupe für die Libelle am Teichrand. Es ist die ältere der beiden Bauformen, leichter als Black und ED, dafür ohne deren 50-Millimeter-Größen, und ED-Glas trägt hier kein Modell. Wer ein handliches 32er oder das lichtstarke 12x56 sucht, findet beides ausschließlich in dieser Reihe.
Outland X
Man packt es ein, ohne vorher aufs Wetter zu sehen. Stickstofffüllung und Dichtung halten Wasser und Beschlag draußen, die großen Fokusknöpfe lassen sich auch mit klammen Fingern greifen, und Celestron legt eine No-Fault-Garantie auf Lebenszeit dazu. Auf die Phasenvergütung verzichtet die Reihe, Kontrast und Auflösung bleiben hinter der Nature DX zurück. Wer ein günstiges wetterfestes Glas für Reise und Sportplatz sucht, ist hier richtig, wer mehr vom Bild erwartet, fängt bei der Nature DX an.
LandScout
Ein klassisches Porro für den festen Standpunkt, Aussichtsturm oder Gartenstuhl. Weil die Prismen das Licht über die volle Gehäusebreite umlenken, wirkt das Bild plastischer als bei einem Dachkantglas zum gleichen Preis, und über 18 Millimeter Augenabstand halten den Einblick auch mit Brille bequem. Für 35 bis 40 Millimeter Öffnung wiegt es überraschend viel, und Celestron listet es im aktuellen Sortiment nicht mehr. Wer die Tiefenwirkung eines Porro sucht und das Glas nicht weit trägt, findet hier einen günstigen Einstieg.
UpClose G2
Ein Glas für die Schublade im Ferienhaus, das jeder mal in die Hand nimmt. Sieben Größen von 8x21 bis 20x50 decken Stadion, Garten und Balkon ab, und die kleinsten klappen so weit zusammen, dass sie in eine Jackentasche passen. Die Prismen bestehen aus BK-7 statt BaK-4, vergütet ist nicht jede Fläche, und wasserdicht ist kein Modell. Wer ein Fernglas für gelegentliche Blicke braucht und es trocken hält, bekommt hier das Nötige zum kleinsten Preis.
Cosmos Tree of Life
Ein wasserdichtes Taschenglas aus Celestrons Cosmos-Reihe, äußerlich mit dem Tree-of-Life-Motiv gestaltet. Ungewöhnlich für diese Größe sitzt hier eine Phasenvergütung auf den Prismen, die dem kleinen Bild mehr Kontrast gibt als bei den üblichen Taschengläsern, und die Dichtung übersteht auch einen Schauer. Ein 25er sammelt zu wenig Licht, um abends noch etwas zu zeigen, und im aktuellen Katalog steht das Modell nicht mehr. Wer ein wasserdichtes Kompaktglas sucht und ein Exemplar auftreibt, bekommt mehr Optik, als das Format erwarten lässt.
Echelon
Ein Großfernglas für die Stunde, in der andere Gläser aufgeben. Siebzig Millimeter Öffnung bei zehnfacher Vergrößerung schöpfen die Pupille eines dunkeladaptierten Auges voll aus, und die Objektive lässt Celestron dafür in Japan fertigen. Mit über 1,6 Kilogramm und einer Nahgrenze erst bei 25 Metern ist es kein Glas für den Waldweg, sondern für Stativ und festen Platz. Wer bei Celestron das Beste für Dämmerung und Sternhimmel will, nimmt die Echelon.
SkyMaster Pro ED
Die Astro-Reihe für alle, denen die einfache SkyMaster zu grob zeichnet. Celestron legt hier seine XLT-Vergütung auf, die sonst auf den Teleskopen sitzt, und zusammen mit dem ED-Glas bleiben helle Sterne Punkte statt blaurot gesäumter Flecken. Wasserdicht sind sie anders als die Standard-SkyMaster, kosten bei gleicher Öffnung aber ein gutes Stück mehr. Wer regelmäßig den Himmel absucht und den Unterschied sehen will, greift zur Pro ED.
SkyMaster
Die Reihe, mit der viele ihren ersten eigenen Blick auf die Jupitermonde werfen. Öffnungen von 60 bis 100 Millimetern holen Objekte heran, für die sonst ein Teleskop nötig wäre, und das zu Preisen, die ein gutes Wanderglas kostet. Wasserdicht ist kein Modell, nur spritzwassergeschützt, und ab fünfzehnfacher Vergrößerung führt ohne Stativ kein Weg zu einem ruhigen Bild. Wer viel Öffnung für wenig Geld sucht und ein Stativ dazu stellt, ist hier richtig, wer Farbreinheit will, bei der Pro ED.
Cometron
Celestron hat dieses Glas ausdrücklich für die Kometenjagd aufgelegt. Siebenfach auf 50 Millimeter öffnet ein so weites Bild, dass sich ein Schweif darin überhaupt erst finden lässt, und das Stativgewinde macht aus einer langen Nacht am Himmel eine erträgliche. Die Prismen sind BK-7 statt BaK-4, wasserdicht ist es nicht, und für Naturbeobachtung am Tag reicht die Auflösung knapp. Wer für kleines Geld in die Himmelsbeobachtung einsteigen will, findet hier den günstigsten Weg.