UpClose G2 10x50
Das Glas für die Schublade im Ferienhaus: viele Bauformen, sehr günstig, trocken zu nutzen
Stand: 06.11.2026, 19:02 Uhr · Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. eventueller Versandkosten · Partnerlinks: Provision für uns, ohne Aufpreis für dich · Hinweise zu Preisen
Einordnung
Dieses Modell
- Ohne Schutzgasfüllung, die in dieser Vergleichsgruppe die Regel ist. Bei Temperatursprüngen kann die Optik von innen beschlagen.
- Knapper Augenabstand von 12 mm: ohne Brille bequem, mit Brille eingeschränkt.
- Weitwinkel-Optik nach ISO-Norm (61,4° scheinbares Sehfeld), im gesamten Katalog eine Seltenheit.
- Astronomie
Die Serie UpClose G2
Ein Glas für die Schublade im Ferienhaus, das jeder mal in die Hand nimmt. Sieben Größen von 8x21 bis 20x50 decken Stadion, Garten und Balkon ab, und die kleinsten klappen so weit zusammen, dass sie in eine Jackentasche passen. Die Prismen bestehen aus BK-7 statt BaK-4, vergütet ist nicht jede Fläche, und wasserdicht ist kein Modell. Wer ein Fernglas für gelegentliche Blicke braucht und es trocken hält, bekommt hier das Nötige zum kleinsten Preis.
Digitaler Durchblick
Schritt für Schritt durch die Merkmale dieses Fernglases.
Technische Daten
Vergrößerung · Objektivdurchmesser · Sehfeld (Grad) …
Holt weit entfernte oder ruhende Motive detailreich heran, erfordert für ein ruhiges Bild aber eine recht ruhige Hand.
Maximale Lichtausbeute für die tiefe Dämmerung oder den Sternenhimmel, dafür aber spürbar größer und schwerer.
Ein breites, immersives Sehfeld, mit dem du auch schnelle Motive wie fliegende Vögel mühelos im Blick behältst. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 119 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 61° zählt dieses Fernglas zur Weitwinkel-Klasse. Der schwarze Rand tritt deutlich in den Hintergrund, wodurch ein weites, natürliches Raumgefühl entsteht.
Klassische Reichweite für die Ferne; Objekte direkt vor dir (unter 3 Metern) können nicht mehr scharfgestellt werden.
Liefert maximale Bildhelligkeit und ist damit die erste Wahl für Jäger und Naturbeobachter in der tiefen Dämmerung.
Kompromisslose Leistung für das letzte Licht, um auch in tiefster Dämmerung maximale Kontraste wahrnehmen zu können.
Augenabstand · Augenweite · Dioptrienausgleich …
Sehr bequem für Beobachter ohne Sehhilfe, schränkt das Sehfeld für Brillenträger jedoch oft spürbar ein.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Nicht primär für Brillen optimiert; die Nutzung mit Sehhilfe kann zu störenden Einschränkungen am Bildrand führen.
Bauart · Prismensystem · Gewicht …
Die klassisch gestufte Bauform bietet eine hervorragende, plastische Tiefenwirkung und viel optische Leistung zum fairen Preis.
Das klassische Porro-System lenkt den Lichtstrahl über zwei versetzte Prismen um und liefert eine plastische Tiefenwirkung sowie hohe Lichtausbeute ohne Phasenfehler.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Wasserfestigkeit · Stativgewinde · Weitwinkel-Optik
Gut geschützt gegen leichten Nieselregen und Spritzer, jedoch nicht für Starkregen oder ein Untertauchen gemacht.
Dieses Fernglas verfügt über ein genormtes 1/4-Zoll-Stativgewinde, das meist unter einer kleinen Kappe an der Mittelbrücke versteckt ist. Mit einem günstigen L-Winkel-Adapter kannst du das Glas auf jedes herkömmliche Kamera-Stativ schrauben.
Mit einem scheinbaren Sehfeld von über 60° (nach ISO-Norm) bietet dieses Fernglas ein weites Raumgefühl. Im Vergleich zu Standardgläsern tritt der begrenzende schwarze Rand im Okular deutlich in den Hintergrund.
Farbwiedergabe & Schärfe · Bildausleuchtung · Randschärfe …
Die optische Basis-Ausstattung. Es kommen einfache, maschinell gefertigte Linsensysteme zum Einsatz, die für gelegentliche Blicke in die Natur ausreichen. In dieser Preisklasse muss man jedoch mit Abstrichen bei der Randschärfe und sichtbaren Farbsäumen an harten Kontrastkanten rechnen. 💡 Gut zu wissen: Ferngläser mit dieser Basis-Optik sind perfekte „Immer-dabei-Gläser" für das Handschuhfach oder als robustes Einsteigermodell für Kinder. Wer jedoch regelmäßig Vögel bestimmen, Details in der Dämmerung erkennen oder schlichtweg länger ermüdungsfrei beobachten möchte, sollte das Budget leicht aufstocken.
BK-7 ist ein grundsolides, aber kostengünstigeres optisches Glas mit einem etwas geringeren Brechungsindex als BaK-4. Das führt physikalisch dazu, dass das Licht an den Kanten des Prismas nicht zu 100 % reflektiert wird. Blickt man aus etwas Entfernung durch das Okular, zeigt sich das oft an einer gräulich abgeschatteten, leicht eckigen Austrittspupille. Dem Bild fehlt es dadurch besonders am äußeren Rand an Helligkeit. 💡 Gut zu wissen: Dieses Glas wird aus Kostengründen fast ausschließlich in sehr günstigen Einstiegsmodellen verbaut. Für einen kurzen Blick im hellen Sonnenlicht ist es absolut ausreichend, in der Dämmerung oder im dichten Wald stellt es jedoch einen sichtbaren Flaschenhals dar.
Physikalisch bedingt bündeln normale Linsensysteme das Licht auf einer leicht gekrümmten Fläche. Das Fernglas liefert im großzügigen Zentrum eine perfekte Schärfe, weist zu den äußersten Rändern hin aber eine sanfte, natürliche Unschärfe auf. Da man das Hauptmotiv bei der Beobachtung ohnehin intuitiv in der Bildmitte positioniert, fällt dieser Randabfall im Alltag kaum ins Gewicht. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen einer Bildfeldebnung ist kein Qualitätsmangel, sondern die traditionelle Bauweise, die bei gut 95 % aller Ferngläser – von der Einstiegsklasse bis weit in die Oberklasse – angewendet wird. Einige Beobachter bevorzugen diese klassische Konstruktion sogar, da das Bild beim raschen Mitziehen (etwa bei fliegenden Vögeln) für das Auge natürlicher wirkt.
Bei diesem Verfahren (Multi-Coated) werden nur einige Linsenoberflächen – meist die großen Außenlinsen – mit mehreren Schichten bedampft, während die Linsen im Inneren oft nur eine einfache oder gar keine Beschichtung erhalten. Bei strahlendem Sonnenschein liefert das Glas ein absolut brauchbares Bild. Sobald es jedoch bewölkt wird oder die Dämmerung einsetzt, geht durch Reflexionen im Inneren spürbar Licht und Kontrast verloren. 💡 Gut zu wissen: Diese Vergütung findet sich primär im günstigen Einstiegssegment. Sie ist ein klassischer Kompromiss, um die Produktionskosten niedrig zu halten, was sie für ein reines „Schönwetter-Fernglas" durchaus legitim macht.
Hier greift ein faszinierender Trick der Physik: Bauartbedingt werden die Lichtstrahlen im Inneren dieses Prismas in einem so perfekten Winkel auf die Glaswände gelenkt, dass sie zu 100 % verlustfrei reflektiert werden – ganz ohne künstlich aufgedampfte Spiegelschicht! Das Fernglas erreicht dadurch eine überragende, nahezu unschlagbare Lichtdurchlässigkeit. 💡 Gut zu wissen: Diese physikalische Perfektion findet man vor allem bei Ferngläsern mit klassischen Porro-Prismen oder bei sehr teuren Spezial-Dachkantgläsern (mit Abbe-König-Prismen). Da hier keine Beschichtung nötig ist, räumt dieses System bei der Helligkeit völlig zu Recht die Bestnote ab.
Dieses Fernglas nutzt eine klassische Bauform (erkennbar an der meist breiteren, gestuften Gehäuseform). Bei dieser Bauweise wird der Lichtstrahl im Inneren nicht aufgespalten. Da sich die Lichtwellen gar nicht erst gegeneinander verschieben können, entsteht physikalisch überhaupt kein Phasenfehler, der korrigiert werden müsste. 💡 Gut zu wissen: Ferngläser in klassischer Bauart liefern von Natur aus ein extrem plastisches und extrem kontrastreiches Bild, ganz ohne teure Zusatzbeschichtungen. Deshalb erhält diese traditionelle Bauweise bei der Phasenkorrektur die volle Punktzahl.
Die Außenlinsen verfügen über die hochwertige Antireflex-Vergütung für ein helles Bild, haben aber keine zusätzliche schmutz- oder wasserabweisende Nano-Versiegelung. Wassertropfen können sich bei Regen auf dem Glas flächiger verteilen und das Bild trüben. Auch beim Reinigen von Fingerabdrücken oder Staub muss man etwas häufiger und vorsichtiger wischen. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen dieser speziellen Schutzschicht ist bei Einstiegs- und vielen Mittelklasse-Ferngläsern absolut üblich. Es tut der optischen Leistung bei normalem Wetter keinen Abbruch, bedeutet aber, dass das Glas bei Regen oder bei der Reinigung etwas mehr Pflegeaufwand erfordert.
* Fachlich abgeleiteter Wert basierend auf Bauart und optischem Branchenstandard (keine offizielle Herstellerangabe).
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