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Pentax Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Modelle des japanischen Traditionsherstellers im unabhängigen Datenvergleich. Von der Spitzenreihe ZD über die kompakten AD-Gläser und die Porro-Klassiker SP und Jupiter bis zum Makro-Fernglas Papilio findest du das passende Fernglas für Naturbeobachtung, Reise oder Sternenhimmel, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

46 Modelle 45 bis 1.250 €

Modelle je Optik-Klasse

  • 2 Basis
  • 17 Einstieg
  • 24 Mittel
  • 3 Ober
  • 0 Referenz

Das Unternehmen

Pentax ist eine japanische Traditionsmarke, die auf die 1919 gegründete Asahi Optical zurückgeht und heute zu Ricoh Imaging gehört. Neben Kameras baut Pentax seit Jahrzehnten Ferngläser, und das Sortiment ist größer, als der Name vermuten lässt: Es reicht vom 195 Gramm leichten Taschenglas für rund 60 Euro bis zur Spitzenreihe ZD für über 1.000 Euro. Die Linien erkennt man am Buchstaben im Namen: ZD, SD und AD sind Dachkantgläser, SP, AP und Jupiter klassische Porro-Gläser, UP und UD Taschengläser. Dazu kommen die Papilio, die sich auf 50 Zentimeter scharfstellen lässt, und das ungewöhnliche VD, das sich in zwei Monokulare zerlegen lässt. Auf Ferngläser und Sportoptik gibt Pentax 25 Jahre Garantie, ein weiteres Jahr kommt nach der Registrierung dazu.

Stand der Angaben: 8. Oktober 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
ZD ED 3 8–10× 43 / 50 mm 715–855 g 1.109–1.250 € Pentax-Spitzenglas in Magnesium: das farbreinste Bild der Marke
ZD WP 3 8–10× 43 / 50 mm 695–840 g 591–703 € Die Magnesium-Verarbeitung der ZD zum deutlich günstigeren Preis
SD ED 2 7–10× 42 mm 675–715 g 450–455 € Pentax mit ED-Glas ohne Spitzenpreis, auch für Dämmerung und Sternhimmel
SD WP 3 8–10× 42 mm 615–665 g 271–310 € Wasserdicht und beschlagfrei: das robuste Alltagsglas für nasse Tage
AD ED 2 7–10× 32 mm 530–585 g 329–349 € Wasserdichtes Kompaktglas mit ED-Glas für Reise und Wandern
AD WP 6 8–10× 25 / 28 / 32 / 36 mm 300–640 g 147–267 € Kleine, wasserdichte Reisegläser für wenig Geld
AP WP 2 8–10× 30 mm 460–465 g 178–180 € Wasserdichtes Kompakt-Porro für den Rucksack, mit plastischem Bild
SP WP 4 8–20× 40 / 50 / 60 mm 900–1400 g 221–375 € Viel Öffnung und räumliches Bild, wasserdicht und gebaut für den festen Platz
SP 4 8–16× 40 / 50 mm 770–900 g 114–195 € Günstiges Porro mit plastischem Bild für Balkon und Sternegucken, für trockene Tage
Jupiter 4 8–16× 40 / 50 mm 735–885 g 66–90 € Sehr günstiger Einstieg: gummiertes Porro mit Tasche, Gurt und Objektivdeckeln
UP 6 8–10× 21 / 25 mm 210–370 g 60–132 € Reverse-Porro-Taschenglas für Konzert, Stadion und Reise, mit kurzer Nahgrenze
UD 2 9–10× 21 mm 195 g 45–60 € Federleicht, in Farben, für die Handtasche
Papilio 4 6,5–8,5× 21 mm 290–295 g 95–149 € Das Nahbeobachtungs-Fernglas: scharf ab 50 Zentimetern für Schmetterlinge und Blüten
VD WP 1 4× 20 mm 345 g 269 € Zerlegbar in zwei Monokulare: Übersichtsglas, gesteckt ein starkes Fernrohr

ZD ED

Spitzenglas von Pentax für alle, die erstklassige Optik wollen und dafür bewusst mehr ausgeben. Das ED-Glas nimmt die Farbränder an hellen Kanten weg, besondere Linsen halten das Bild bis zum Rand scharf, und eine Schutzschicht lässt Wasser, Öl und Staub abperlen. Das Magnesiumgehäuse mit grüner Gummiarmierung ist wasserdicht und beschlägt von innen nicht, und das 8x43 und das 10x50 lassen mit großzügigem Augenabstand auch Brillenträger bequem hineinsehen. Mit bis zu 855 Gramm sind die drei Modelle nicht leicht, und das 10x50 stellt erst ab dreieinhalb Metern scharf. Wer das farbreinste Bild von Pentax will, nimmt die ZD ED, wer die Verarbeitung günstiger will, die ZD WP, wer leichter unterwegs sein will, die AD ED.

3,9 / 5,0 Oberklasse

ZD WP

Die ZD-Verarbeitung für alle, die auf das ED-Glas verzichten können und dafür deutlich weniger zahlen. Magnesiumgehäuse, asphärische Linsen, Phasenkorrektur und Schutzschicht entsprechen der ZD ED, und das Gehäuse ist ebenso wasserdicht und stickstoffgefüllt. Das 8x43 öffnet 6,3 Grad, hat 22 Millimeter Augenabstand und wiegt 695 Gramm. Ohne ED-Glas bleiben an hellen Kanten im Gegenlicht Farbränder sichtbar. Wer ZD-Qualität günstiger will, nimmt die ZD WP, wer farbreines Bild will, die ZD ED.

3,3 / 5,0 Mittelklasse

SD ED

Für alle, die ED-Glas ohne Spitzenpreis wollen. Die SD ED war die erste S-Serie mit ED-Glas, das Farbränder an hellen Kanten wegnimmt, und es ist wasserdicht, beschlägt von innen nicht und trägt eine Schutzschicht gegen Wasser und Schmutz. Das 7x42 zeigt ein ruhiges, helles Bild für die Dämmerung und den Sternenhimmel, das 10x42 holt mehr Details heran. Nah heran geht es allerdings erst ab drei Metern, und mit gut 700 Gramm ist es kein Leichtgewicht. Wer ED-Glas günstig will, nimmt die SD ED, wer noch weniger ausgeben will, die SD WP, wer weniger tragen will, die AD ED.

3,1 / 5,0 Mittelklasse

SD WP

Gedacht für alle, die ein robustes, wasserdichtes 42er zum kleinen Preis wollen. Die SD WP ist gleich gebaut wie die SD ED, wasserdicht, beschlagfrei und mit Schutzschicht gegen Wasser und Schmutz, aber ohne ED-Glas. Das 8x42 lässt dank des großzügigen Augenabstands auch Brillenträger bequem hineinsehen, das 9x42 ist ein Mittelweg zwischen 8x und 10x. An hellen Kanten bleiben Farbränder sichtbar, und scharf wird es erst ab zweieinhalb Metern. Wer ein solides Alltagsglas sucht, nimmt die SD WP, wer ein farbreines Bild will, die SD ED.

2,5 / 5,0 Mittelklasse

AD ED

Leicht und mit ED-Glas, für Reise, Wandern und Vogelbeobachtung unterwegs. Das 7x32 zeigt ein weites Bild und lässt auch Brillenträger bequem hineinsehen, das 10x32 holt mehr Details heran. Beide sind wasserdicht und beschlagfrei, und das ED-Glas hält Farbränder niedrig. Scharf wird es erst ab drei Metern, kleine Blüten bleiben damit außer Reichweite. Wer ED-Glas im Kompaktformat will, nimmt die AD ED, wer mehr Öffnung für die Dämmerung will, die SD ED.

2,5 / 5,0 Mittelklasse

AD WP

Die kleinen, wasserdichten Pentax für Reise, Wanderung und Alltag, in sechs Größen vom Taschenglas bis zum 10x36. Das Bild ist kontrastreich und fein aufgelöst, und die Gläser kosten oft nur um die 200 Euro. Die kleinen Modelle haben viel Augenabstand, sodass auch die Brille bequem sitzt. Ein ED-Glas fehlt, an hellen Kanten bleiben Farbränder, und scharf wird es meist erst ab drei Metern. Wer ein kleines, günstiges Reiseglas sucht, ist hier richtig, wer ED-Glas will, nimmt die AD ED.

1,7 / 5,0 Einstiegsklasse
Pentax AD WP
© Ricoh Imaging Europe

AP WP

Ein kompaktes Porro-Glas für den Rucksack, wasserdicht und mit dem plastischen Bild, für das Porro-Prismen bekannt sind. Es gibt das 8x30 mit weitem Sehfeld und das 10x30 mit mehr Vergrößerung, beide mit rund 460 Gramm gut tragbar. Die Bauweise ist breiter als bei einem Dachkantglas, dafür bekommt man das räumliche Bild zum kleinen Preis. Scharf wird es erst ab drei Metern. Wer die Porro-Optik schätzt und ein kompaktes Glas will, nimmt die AP WP, wer es schlanker will, die AD WP.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

SP WP

Ein wasserdichtes Porro-Glas für Ansitz, Garten und Sternenhimmel, bei dem die große Öffnung viel Licht sammelt. Die Schutzschicht lässt Wasser, Öl und Staub abperlen, und der großzügige Augenabstand lässt Brillenträgern den vollen Einblick. Die Gläser sind echte Schwergewichte, vom 8x40 mit 900 Gramm bis zum 20x60 mit 1,4 Kilogramm, und das 20x60 gehört auf ein Stativ. Nah heran geht es erst ab mehreren Metern. Wer ein wasserdichtes Porro-Glas für den festen Platz sucht, nimmt die SP WP, wer es trocken und günstiger will, die SP.

3,1 / 5,0 Mittelklasse
Pentax SP WP
© Ricoh Imaging Europe

SP

Ein günstiges Porro-Glas für den festen Platz, etwa zum Sternegucken oder zum Beobachten vom Balkon aus. Das große Objektiv sammelt viel Licht und das Bild wirkt plastisch, schon für unter 200 Euro. Wasserdicht ist es nicht, der Augenabstand liegt bei nur 11 bis 13 Millimetern, sodass Brillenträger mit Mühe hineinsehen, und scharf wird es erst ab 6 bis 10 Metern. Wer ein Porro-Glas für trockene Tage sucht, nimmt die SP, wer es wasserdicht will, die SP WP, wer noch weniger ausgeben will, die Jupiter.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Jupiter

Für alle, die erst einmal ausprobieren wollen, ob ihnen das Beobachten Spaß macht. Es gibt vier Porro-Modelle von 8x40 bis 16x50, gummiert und mit Tasche, Gurt und Objektivdeckeln, schon für unter 100 Euro. Die Frontlinsen sind mehrfachvergütet, das Bild ist hell und räumlich, und die Schnellfokus-Modelle sind rasch scharf gestellt. Wasserdicht ist die Reihe nicht, mit Brille wird der Einblick knapp, und die Nahgrenze liegt bei etwa sechs Metern. Wer wenig ausgeben will, nimmt die Jupiter, wer ein besseres Bild will, die SP.

1,4 / 5,0 Einstiegsklasse

UP

Ein Taschenglas für Konzert, Stadion und Reise, das sich in der Jackentasche kaum bemerkbar macht. Die Reverse-Porro-Bauweise hält es kompakt, und scharf wird es schon aus knapp zwei Metern. Die Modelle 8x25 und 10x25 gibt es auch wasserdicht als WP, alle anderen sind es nicht. Das 8x21 und das 10x21 lassen mit Brille nur einen engen Einblick zu. Wer ein kleines Glas mit besserer Optik als die UD will, nimmt die UP, wer es wasserdicht haben will, die UP WP.

2,5 / 5,0 Mittelklasse

UD

Für alle, die ein Fernglas immer dabeihaben wollen, ist dies das leichteste Pentax: Es wiegt kaum 200 Gramm, kostet rund 60 Euro und ist als 9x21 und 10x21 erhältlich. Es ist ein klassisches Dachkantglas, passt in die Handtasche und kommt in verschiedenen Farben. Mit Brille wird der Einblick schwierig, und wasserdicht ist es nicht. Wer ein Mitnahmeglas für trockene Tage sucht, nimmt die UD, wer ein besseres Bild und mehr Komfort will, die UP.

0,3 / 5,0 Basisklasse
Pentax UD
© Ricoh Imaging Europe

Papilio

Gebaut für alle, die gern nah beobachten: Schmetterlinge, Käfer, Blüten. Durch einen Konvergenzausgleich lässt sich die Papilio auf nur 50 Zentimeter scharfstellen, wo normale Gläser längst aufgeben. Es gibt zwei Vergrößerungen, 6,5x mit 7,5 Grad Sehfeld und 8,5x mit mehr Detail, beide mit rund 290 Gramm. Die Papilio III WR ist zusätzlich gegen Spritzwasser geschützt, die Papilio II hat keinen Spritzwasserschutz. Wer Insekten und Blüten beobachten will, nimmt die Papilio, wer in die Ferne schauen will, die AD WP.

2,8 / 5,0 Mittelklasse

VD WP

Dies ist das ungewöhnlichste Pentax: ein Fernglas, das sich in zwei einzelne Monokulare zerlegen lässt, die hintereinandergesteckt ein 16fach vergrößerndes Fernrohr ergeben. Als Fernglas zeigt es mit 4facher Vergrößerung 10 Grad Sehfeld, ein ruhiges Überblicksbild mit viel Umgebung, etwa für Sport, Museen oder Wanderungen. Wasserdicht ist es und mit 345 Gramm leicht, scharf wird es schon ab 1,5 Metern. Für die Beobachtung von Vögeln ist die schwache Vergrößerung zu gering. Wer ein vielseitiges Gerät für unterwegs sucht, nimmt das VD, wer in die Ferne sehen will, ein 8x42 wie die SD WP.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse
Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.