Auf einen Blick
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des Pentax Papilio III 8.5x21 WR.
Technische Daten
Leistungsdaten
Der perfekte Allrounder, der dir in nahezu jeder Situation ein großes, wackelfreies Bild aus der freien Hand liefert.
Extrem kompakt und leicht – der perfekte Schönwetter-Begleiter für Tagesausflüge und die kleine Jackentasche.
Ein ausgewogenes Standardsehfeld, das für entspannte Landschafts- und Tierbeobachtungen völlig ausreicht. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 105 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 48° fällt dieser Blickwinkel sehr schmal aus. Der schwarze Rand ist dominant („Tunnelblick") – oft ein technischer Kompromiss zugunsten einer sehr kompakten Bauform.
Ein echtes Highlight für die Makrobeobachtung, um Insekten und Blütendetails direkt vor deinen Füßen knackscharf zu erkennen.
Liefert bei Sonnenschein ein klares Bild, dunkelt bei Bewölkung oder in der Dämmerung jedoch rasch ab.
Zuverlässig bei normalen Lichtverhältnissen, bietet jedoch wenig Reserven für die späte Dämmerung.
Ergonomie & Anpassung
Sehr bequem für Beobachter ohne Sehhilfe, schränkt das Sehfeld für Brillenträger jedoch oft spürbar ein.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Der großzügige Augenabstand garantiert, dass du auch mit Brille das volle Sehfeld komfortabel überblicken kannst.
Abmessungen & Gehäuse
Die klassisch gestufte Bauform bietet eine hervorragende, plastische Tiefenwirkung und viel optische Leistung zum fairen Preis.
Das Reverse-Porro-System erzeugt eine besonders schmale, kompakte Bauform und eignet sich gut für leichte Reiseferngläser.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Besonderheiten
Gut geschützt gegen leichten Nieselregen und Spritzer, jedoch nicht für Starkregen oder ein Untertauchen gemacht.
Dieses Fernglas verfügt über ein genormtes 1/4-Zoll-Stativgewinde, das meist unter einer kleinen Kappe an der Mittelbrücke versteckt ist. Mit einem günstigen L-Winkel-Adapter kannst du das Glas auf jedes herkömmliche Kamera-Stativ schrauben.
Die Naheinstellgrenze liegt unter 1,5 m – damit zählt dieses Fernglas zur Makro-Klasse. Insekten, Blüten oder Schmetterlinge lassen sich aus nächster Nähe gestochen scharf beobachten, ohne den Fokus wechseln zu müssen.
Optisches System
Dieses Linsensystem kombiniert zwei unterschiedliche Glassorten (Kron- und Flintglas), um das Licht zu bündeln und grundlegende Farbfehler zu korrigieren. Es liefert ein klares, scharfes Bild, das für die alltägliche Naturbeobachtung absolut ausreicht. Lediglich bei sehr harten Kontrasten – etwa wenn man dunkle Äste gegen einen strahlend hellen Himmel betrachtet – können im Gegensatz zu teurem ED-Glas noch leichte, bunte Farbsäume an den Objektkanten sichtbar werden. 💡 Gut zu wissen: Das Achromat-System ist das bewährte Fundament der Einstiegs- und unteren Mittelklasse. Da es der optische Standard ist, verzichten die Hersteller hier meist auf große Marketing-Namen. Wenn ein Marken-Fernglas auf dem Karton nicht explizit mit Sonderkürzeln wie „ED", „HD" oder „XD" wirbt, ist in der Regel dieses zuverlässige Kron-Flint-System verbaut.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Dies ist der clevere, technologische Mittelweg. Statt eines komplexen, eigenständigen Linsensystems im Inneren des Fernglases wird hier direkt die Linse am Okular (wo man hineinschaut) speziell geformt. Diese asphärische Wölbung lenkt die Lichtstrahlen am Rand gezielt um. Das reduziert Randunschärfen und Verzerrungen effektiv. Das Bild wird deutlich flacher und schärfer als bei Standard-Linsen, ohne das Fernglas merklich schwerer zu machen. 💡 Gut zu wissen: Diese Bauweise ist ein echtes Preis-Leistungs-Highlight. Sie bietet dem Beobachter fast die perfekte Randschärfe eines echten „Field Flatteners", vermeidet dabei aber oft den von manchen als unnatürlich empfundenen Globuseffekt beim Schwenken. Hersteller wie Nikon oder Pentax setzen diese Technik seit Jahren sehr erfolgreich in ihren gehobenen Modellen ein.
Diese aufwendigen Hightech-Beschichtungen sind das Geheimnis der lichtstärksten Ferngläser der Welt. In komplexen, oft tagelangen Verfahren werden unzählige hauchdünne Schichten auf jede einzelne Glas-Luft-Fläche aufgedampft. Das minimiert Lichtverluste durch Reflexionen auf ein absolutes Minimum. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Bildhelligkeit und Farbbrillanz, die ihre Stärken besonders in der tiefen Dämmerung oder bei extremen Gegenlichtsituationen voll ausspielt. 💡 Gut zu wissen: Die Top-Hersteller hüten die genauen Rezepturen dieser Beschichtungen wie ihren Augapfel und bewerben sie oft mit prominenten Eigennamen – wie etwa T* bei Zeiss oder SWAROTOP bei Swarovski. Physikalisch handelt es sich um die absolute Meisterklasse der Antireflexions-Technik.
Hier greift ein faszinierender Trick der Physik: Bauartbedingt werden die Lichtstrahlen im Inneren dieses Prismas in einem so perfekten Winkel auf die Glaswände gelenkt, dass sie zu 100 % verlustfrei reflektiert werden – ganz ohne künstlich aufgedampfte Spiegelschicht! Das Fernglas erreicht dadurch eine überragende, nahezu unschlagbare Lichtdurchlässigkeit. 💡 Gut zu wissen: Diese physikalische Perfektion findet man vor allem bei Ferngläsern mit klassischen Porro-Prismen oder bei sehr teuren Spezial-Dachkantgläsern (mit Abbe-König-Prismen). Da hier keine Beschichtung nötig ist, räumt dieses System bei der Helligkeit völlig zu Recht die Bestnote ab.
Dieses Fernglas nutzt eine klassische Bauform (erkennbar an der meist breiteren, gestuften Gehäuseform). Bei dieser Bauweise wird der Lichtstrahl im Inneren nicht aufgespalten. Da sich die Lichtwellen gar nicht erst gegeneinander verschieben können, entsteht physikalisch überhaupt kein Phasenfehler, der korrigiert werden müsste. 💡 Gut zu wissen: Ferngläser in klassischer Bauart liefern von Natur aus ein extrem plastisches und extrem kontrastreiches Bild, ganz ohne teure Zusatzbeschichtungen. Deshalb erhält diese traditionelle Bauweise bei der Phasenkorrektur die volle Punktzahl.
Das Glas ist mit einer zusätzlichen Schutzschicht versehen, die es widerstandsfähiger macht. Wassertropfen laufen besser ab als bei unbeschichtetem Glas. 💡 Gut zu wissen: Dies ist ein hervorragender, cleverer Kompromiss in der Mittelklasse. Diese Schicht bietet zwar nicht den extremen Abperl-Effekt der absoluten High-End-Gläser, erleichtert die Reinigung und den Einsatz bei leichtem Regen aber bereits spürbar.
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