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Hawke Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Modelle des britischen Familienunternehmens im unabhängigen Datenvergleich. Von der günstigen Vantage über die Endurance mit ED-Glas bis zur Frontier APO und dem Entfernungsmesser-Fernglas Frontier LRF findest du das passende Fernglas für Naturbeobachtung, Jagd oder Bootsfahrt, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

50 Modelle 143 bis 1.130 €

Modelle je Optik-Klasse

  • 6 Basis
  • 26 Einstieg
  • 12 Mittel
  • 6 Ober
  • 0 Referenz

Das Unternehmen

Hawke ist ein britisches Familienunternehmen, das Ferngläser, Zielfernrohre und Spektive in mehr als 60 Ländern verkauft. Bei den Ferngläsern lassen sich die vier Linien gut auseinanderhalten: Die Frontier ist die Spitzenklasse mit dem besten Bild, die Endurance bringt farbreines ED-Glas für weniger Geld, und Nature-Trek und Vantage sind leichte, günstige Gläser für unterwegs. Preislich reicht das vom Einsteigerglas unter 200 Euro bis zum Frontier LRF mit eingebautem Laser-Entfernungsmesser für rund 1.000 Euro. Auf Material- und Verarbeitungsfehler gibt Hawke eine Garantie für die Lebenszeit des Erstbesitzers, die innerhalb Europas auf zehn Jahre begrenzt ist.

Stand der Angaben: 26. Oktober 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
Frontier APO 2 8–10× 42 mm 740 g 819–854 € Hawkes bestes Bild: APO-Optik, farbrein und bis in die Ecken scharf
Frontier ED X Gen 2 4 8–10× 34 / 42 mm 525–790 g 551–654 € Farbrein und bis zum Rand scharf, mit großzügigem Einblick auch für Brillenträger
Frontier ED X 6 8–10× 25 / 32 / 42 mm 310–725 g 337–514 € Farbrein in jeder Größe, mit weitem Bild
Frontier HD X 4 8–10× 32 / 42 mm 540–725 g 374–449 € Frontier-Qualität zum Einstiegspreis: hell und robust, ohne ED-Aufpreis
Frontier LRF 2 8–10× 42 mm 999–1048 g 664–1.130 € Jagdglas mit Entfernung per Knopfdruck im Bild, bis rund 2.300 Meter
Endurance ED 8 8–12× 25 / 32 / 42 / 50 mm 310–805 g 199–589 € Farbreiner Allrounder mit ED-Glas, ohne den Preis der Frontier
Endurance 8x56 1 8× 56 mm 1005 g 399 € Ansitzglas für den Abend: viel Licht, auch für Brillenträger
Endurance ED Marine 3 7× 32 / 50 mm 545–915 g 291–709 € Boot und Küste in Marineblau, wasserdicht
Nature-Trek 8 8–12× 25 / 32 / 42 / 50 mm 295–829 g 151–309 € Wandern und Familienausflug: leicht, wasserdicht, mit kurzer Nahgrenze
Vantage HD 6 8–10× 26 / 34 / 42 mm 270–595 g 143–240 € Leichter Alltagsbegleiter für Wege und Wanderungen
Vantage 6 8–12× 32 / 42 / 50 mm 452–748 g 153–297 € Günstiger Einstieg: wasserdicht und gummiert, mit Gurt und Tasche

Frontier APO

Zugeschnitten auf alle, die ein besonders ruhiges, farbreines Bild wollen, etwa beim Bestimmen von Vögeln im Gegenlicht. Die APO-Optik unterdrückt die Farbränder an hellen Kanten, und das Bild bleibt auch am Rand scharf, sodass man nicht ständig in die Mitte zurückschwenken muss. Dafür gibt es nur zwei Modelle, das 8x42 und das 10x42, und mit 740 Gramm ist es kein Leichtgewicht. Wer bei Hawke das beste Bild will, nimmt die Frontier APO, wer mehr Auswahl und einen niedrigeren Preis will, die Frontier ED X Gen 2.

4,4 / 5,0 Oberklasse
Hawke Frontier APO
© Hawke Optics

Frontier ED X Gen 2

Aktuell ist dies das Frontier für lange Tage draußen: farbrein, bis zum Rand scharf und mit einem Einblick, der auch Brillenträgern entgegenkommt. Hawke hat Okulare und Optik der ED X überarbeitet, damit das Bild am Rand schärfer bleibt, und beim 8x42 bleibt dank des großzügigen Augenabstands die Brille nicht im Weg. Die 42er stellen schon ab anderthalb Metern scharf und holen so auch Schmetterlinge und Pilze am Wegrand heran, und die neuen 34er sind handlich und leicht, dafür fehlen die Taschenformate der Vorgängerin. Wer ein neues Frontier kauft, nimmt die Gen 2, wer ein Taschenglas oder den kleineren Preis will, die Frontier ED X.

3,9 / 5,0 Oberklasse
Hawke Frontier ED X Gen 2
© Hawke Optics

Frontier ED X

Dies ist das vielseitigste Frontier: vom Taschenglas für die Jackentasche bis zum 10x42 für die Pirsch, in jeder Größe mit farbreinem Bild. Das ED-Glas sorgt dafür, dass helle Äste vor dem Himmel oder weißes Gefieder keine blauen und roten Ränder bekommen. Selbst das kleine 8x25 zeigt ein so weites Bild wie ein 8x42, was bei einem Taschenglas selten ist. Die zusätzliche Randschärfe bieten erst die Gen 2 und die APO, und die 32er stellen erst aus gut zweieinhalb Metern scharf. Wer ein kompaktes Glas ohne Farbränder will, ist hier richtig, wer die höchste Randschärfe will, nimmt die Gen 2.

3,1 / 5,0 Mittelklasse
Hawke Frontier ED X
© Hawke Optics

Frontier HD X

Frontier-Qualität für alle, die ein helles, robustes Glas wollen und auf die letzten Feinheiten verzichten können. Gewicht und Sehfeld entsprechen der ED X, nur das ED-Glas fehlt. Im Alltag fällt das nur bei starkem Gegenlicht auf, wo an hellen Kanten ein schwacher Farbrand bleibt. Es gibt nur vier Modelle, vom 8x32 bis zum 10x42, Taschenformate fehlen. Wer Frontier-Qualität zum kleinsten Preis will, nimmt das HD X, wer keine Farbränder will, die ED X, und wer für etwas weniger Geld ED-Glas sucht, die Endurance ED.

2,5 / 5,0 Mittelklasse
Hawke Frontier HD X
© Hawke Optics

Frontier LRF

Ein Fernglas für Jäger, die Entfernungen nicht schätzen, sondern messen wollen. Ein Tastendruck zeigt die Distanz bis rund 2.300 Meter direkt im Bild, auf Wunsch als Horizontalentfernung für den Schuss bergauf oder bergab oder mit Winkel. Dazu kommen Modi für Regen, Jagd und Nahbereich, und die Anzeige lässt sich in sechs Stufen dimmen. Dafür wiegt es knapp ein Kilogramm, gut ein Drittel mehr als das HD X, und ein ED-Glas fehlt. Wer messen will, nimmt das LRF, wer nur beobachtet, ist mit dem HD X oder der ED X leichter unterwegs.

2,5 / 5,0 Mittelklasse
Hawke Frontier LRF
© Hawke Optics

Endurance ED

Für alle, die viel draußen sind und ein klares Bild ohne Farbränder wollen, ohne gleich ein Frontier zu kaufen. ED-Glas, ein wasserdichtes Gehäuse, das von innen nicht beschlägt, und ein Stativgewinde gehören bei allen acht Größen vom 8x25 bis zum 12x50 dazu. Das Bild ist hell und kontrastreich, bei schwachem Licht und starkem Gegenlicht hat die Frontier aber noch etwas mehr Reserve. Wer ED-Glas ohne Frontier-Preis sucht, ist hier richtig, wer das hellste Bild in der Dämmerung will, wechselt zur Frontier ED X.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse
Hawke Endurance ED
© Hawke Optics

Endurance 8x56

Gebaut für den Ansitz, wenn es dunkel wird. Die große Öffnung sammelt viel Licht, und weil sie zu einem weit geöffneten Auge passt, bleibt das Bild in der Dämmerung hell. Brillenträger sehen dank des großzügigen Augenabstands bequem hinein. Mit über einem Kilogramm ist es allerdings schwer, ohne ED-Glas zeigen helle Kanten Farbränder, und für lange Wege ist es nichts. Wer vom festen Platz in die Dämmerung schaut, nimmt das 8x56, wer das Glas trägt, das Endurance ED 10x50 mit gut 800 Gramm.

1,7 / 5,0 Einstiegsklasse
Hawke Endurance 8x56
© Hawke Optics

Endurance ED Marine

Ein Fernglas für Boot und Küste, wasserdicht und in Marineblau. Die siebenfache Vergrößerung hält das Bild bei Seegang ruhiger als ein 10x, und das große 7x50 lässt dem Auge so viel Spielraum, dass es beim Schaukeln nicht exakt mittig sitzen muss. Die Ausführung mit Kompass zeigt den Kurs auch bei Dunkelheit. Eine Bildstabilisierung gibt es nicht, und das 7x50 wird bei langem Beobachten schwer. Wer navigieren will, nimmt das 7x50 mit Kompass, wer Gewicht sparen will, das leichtere 7x32.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse
Hawke Endurance ED Marine
© Hawke Optics

Nature-Trek

Ein leichtes Glas für Spaziergang, Urlaub und Familienausflug. Mit rund 300 Gramm bei den 25ern und 521 beim 8x32 merkt man es kaum am Hals, und es steckt Regen weg. Es stellt ab zwei Metern scharf, so kommt man auch an Schmetterlinge und Blüten heran. Das Bild ist ordentlich, aber nicht ganz farbrein: Im Gegenlicht zeigen helle Kanten Farbränder, und bei den beiden 25ern ist das Bild etwas weniger kontrastreich. Wer zwischen Taschenglas und lichtstarkem 50er wählen will, findet beides hier, wer ein farbreines Bild will, geht zur Endurance ED.

1,3 / 5,0 Einstiegsklasse
Hawke Nature-Trek
© Hawke Optics

Vantage HD

Ein leichtes Glas für alle, die viel laufen und wenig ausgeben wollen. Das Bild ist heller und kontrastreicher als bei der einfachen Vantage, und vom Taschenformat bis zum 42er bleibt das Glas angenehm leicht. Die 34er sind ein guter Mittelweg zwischen Taschen- und Standardglas. Die kleinen Modelle stellen erst ab etwa drei Metern scharf, für Blüten und Käfer reicht das nicht, und an hellen Kanten bleiben Farbränder sichtbar. Wer ein leichtes Glas mit 34 Millimetern sucht, nimmt die Vantage HD, wer nah heran will, die Nature-Trek.

1,4 / 5,0 Einstiegsklasse
Hawke Vantage HD
© Hawke Optics

Vantage

Ein Fernglas für den ersten Versuch, wenn man noch nicht weiß, ob einen das Beobachten packt. Es ist wasserdicht und gummiarmiert, gibt es in sechs Größen vom 8x32 bis zum 12x50 und kommt mit Gurt und Tasche. Das Bild ist etwas matter als bei der Vantage HD, und das 12x50 mit 718 Gramm lässt sich ohne Auflage kaum ruhig halten. Wer das Budget klein halten muss oder ein Zweitglas fürs Auto sucht, nimmt die Vantage, wer wenige Euro mehr ausgeben kann, die Vantage HD.

0,8 / 5,0 Basisklasse
Hawke Vantage
© Hawke Optics
Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.