Auf einen Blick
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des Hawke Frontier ED X GEN 2 8x42.
Technische Daten
Leistungsdaten
Der perfekte Allrounder, der dir in nahezu jeder Situation ein großes, wackelfreies Bild aus der freien Hand liefert.
Das bewährte Allround-Format, das auch in der beginnenden Dämmerung noch ein wunderbar helles, klares Bild liefert.
Ein beeindruckend weites Sehfeld in Premium-Qualität, perfekt für maximale Übersicht und rasante Flugszenen. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 142 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 59° bietet dieses Modell ein klassisches Standardsehfeld. Es liefert einen soliden, unauffälligen Seheindruck für alltägliche Beobachtungen.
Ein echtes Highlight für die Makrobeobachtung, um Insekten und Blütendetails direkt vor deinen Füßen knackscharf zu erkennen.
Liefert maximale Bildhelligkeit und ist damit die erste Wahl für Jäger und Naturbeobachter in der tiefen Dämmerung.
Starke Reserven für schlechtes Licht, ideal für ausgedehnte Beobachtungen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden.
Ergonomie & Anpassung
Extrem brillenfreundlich, sodass du auch mit aufgesetzter Brille keinerlei Einbußen am Bildrand hast.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Der großzügige Augenabstand garantiert, dass du auch mit Brille das volle Sehfeld komfortabel überblicken kannst.
Abmessungen & Gehäuse
Die moderne, schlanke Röhrenform liegt perfekt in der Hand und macht das Fernglas besonders kompakt.
Das Schmidt-Pechan-System ist das meistverbreitete Dachkantprisma. Es ist kompakt und leicht, benötigt aber eine Phasenkorrekturbeschichtung, um Kontrastschwächen zu vermeiden.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Besonderheiten
Komplett wasserdicht abgedichtet und übersteht auch starken Regen oder kurzes Untertauchen problemlos.
Das komplett abgedichtete Gehäuse ist mit einem trockenen Schutzgas gefüllt. Die Linsen können von innen nicht beschlagen, wenn sich die Temperatur abrupt ändert. So hast du bei jedem Wetter sofort ungetrübte Sicht.
Dieses Fernglas verfügt über ein genormtes 1/4-Zoll-Stativgewinde, das meist unter einer kleinen Kappe an der Mittelbrücke versteckt ist. Mit einem günstigen L-Winkel-Adapter kannst du das Glas auf jedes herkömmliche Kamera-Stativ schrauben.
Optisches System
Dieses Glas bündelt die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts so präzise, dass störende, bunte Farbsäume an harten Kontrastkanten (wie feinem Geäst gegen einen hellen Himmel) fast vollständig eliminiert werden. Das Bild bleibt dadurch absolut farbtreu und extrem kontrastreich. 💡 Gut zu wissen: Die Optik-Hersteller nutzen für diese Linsen oft eigene Bezeichnungen. Ob Kowa von „XD-Glas" spricht, Leica von „HD" oder andere Hersteller schlicht von „ED" (Extra-low Dispersion) – physikalisch handelt es sich bei all diesen Begriffen um hochreine Glassorten, die denselben Zweck erfüllen.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Durch die Beimischung des extrem hochwertigen Seltenerdmetalls Lanthan (Lanthanoxid) in das Okularglas erhält die Linse einen extrem hohen Brechungsindex. Das Licht kann stark umgelenkt werden, ohne die Linsen extrem wölben zu müssen. Das Ergebnis ist ein hervorragend geebnetes Bild mit knackiger Schärfe bis an den äußersten Rand des Sichtfeldes. 💡 Gut zu wissen: Im Gegensatz zu stark asphärisch geschliffenen Feldebnungslinsen, die beim Schwenken einen unnatürlichen „Globuseffekt" auslösen können, behält ein System mit Lanthan-Glas ein sehr ruhiges und natürliches Einblickverhalten bei. Es kombiniert Referenz-Randschärfe mit höchstem Beobachtungskomfort.
Bei dieser hochwertigen Veredelung werden ausnahmslos alle Glas-Luft-Flächen im Inneren und Äußeren des Fernglases mit mehreren Antireflex-Schichten versehen (Fully Multi-Coated). Das reduziert störende Reflexionen enorm und sorgt für ein helles, kontrastreiches Bild. Für die allermeisten Naturbeobachter liefert diese Technik eine hervorragende Leistung, die auch in der beginnenden Dämmerung absolut überzeugt. 💡 Gut zu wissen: FMC ist heute der anerkannte Qualitätsstandard ab der soliden Mittelklasse. Viele Hersteller bewerben diese Stufe mit klangvollen eigenen Marketing-Namen.
Das absolute Nonplusultra der Prismen-Beschichtung. Statt klassischem Metall werden hier in einem extrem aufwendigen Verfahren unzählige hauchdünne, nicht-metallische Schichten aufgedampft. Diese werfen über 99 % des Lichts wie ein perfekter Spiegel zurück. Das Bild wird dadurch atemberaubend hell und bleibt absolut farbneutral, da keine metallischen Verfärbungen auftreten. 💡 Gut zu wissen: Diese Technik ist teuer in der Herstellung und ein Erkennungsmerkmal der Ober- und Referenzklasse. Wer das Fernglas bis in die tiefe Dämmerung hinein nutzen möchte, profitiert hier von jedem einzelnen Prozentpunkt an zusätzlicher Lichtausbeute.
Schlanke Dachkant-Prismen spalten das Licht im Inneren bauartbedingt in zwei Bündel auf. Ohne Korrektur verschieben sich deren Lichtwellen leicht gegeneinander (Phasenverschiebung), was zu einem Verlust an Schärfe und Kontrast führt. Dieses Fernglas besitzt einen hauchdünnen Spezialbelag (P-Belag) auf dem Prisma, der die Lichtwellen wieder exakt in den perfekten Takt zwingt. Das Ergebnis ist ein gestochen scharfes, extrem kontrastreiches Bild. 💡 Gut zu wissen: Bei modernen Dachkant-Ferngläsern ist diese Korrektur bei allen Markenproduzenten erfreulicherweise zum absoluten Standard geworden. Sie ist ein entscheidender Faktor dafür, dass das Bild lebendig und knackig wirkt.
Das Glas ist mit einer zusätzlichen Schutzschicht versehen, die es widerstandsfähiger macht. Wassertropfen laufen besser ab als bei unbeschichtetem Glas. 💡 Gut zu wissen: Dies ist ein hervorragender, cleverer Kompromiss in der Mittelklasse. Diese Schicht bietet zwar nicht den extremen Abperl-Effekt der absoluten High-End-Gläser, erleichtert die Reinigung und den Einsatz bei leichtem Regen aber bereits spürbar.
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