OM System
10x25 WP II
Partnerlinks · Provision für uns, ohne Aufpreis für dich · Preise zuletzt aktualisiert: 06.08.2026
Auf einen Blick
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des OM System 10x25 WP II.
Technische Daten
Leistungsdaten
Holt weit entfernte oder ruhende Motive detailreich heran, erfordert für ein ruhiges Bild aber eine recht ruhige Hand.
Extrem kompakt und leicht – der perfekte Schönwetter-Begleiter für Tagesausflüge und die kleine Jackentasche.
Ein breites, immersives Sehfeld, mit dem du auch schnelle Motive wie fliegende Vögel mühelos im Blick behältst. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 114 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 59° bietet dieses Modell ein klassisches Standardsehfeld. Es liefert einen soliden, unauffälligen Seheindruck für alltägliche Beobachtungen.
Ein echtes Highlight für die Makrobeobachtung, um Insekten und Blütendetails direkt vor deinen Füßen knackscharf zu erkennen.
Liefert bei Sonnenschein ein klares Bild, dunkelt bei Bewölkung oder in der Dämmerung jedoch rasch ab.
Zuverlässig bei normalen Lichtverhältnissen, bietet jedoch wenig Reserven für die späte Dämmerung.
Ergonomie & Anpassung
Sehr bequem für Beobachter ohne Sehhilfe, schränkt das Sehfeld für Brillenträger jedoch oft spürbar ein.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Gleicht den individuellen Sehunterschied deiner Augen (±3 dpt) dauerhaft aus, sodass du ohne Nachjustieren immer perfekt scharf siehst.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Nicht primär für Brillen optimiert; die Nutzung mit Sehhilfe kann zu störenden Einschränkungen am Bildrand führen.
Abmessungen & Gehäuse
Die moderne, schlanke Röhrenform liegt perfekt in der Hand und macht das Fernglas besonders kompakt.
Das Schmidt-Pechan-System ist das meistverbreitete Dachkantprisma. Es ist kompakt und leicht, benötigt aber eine Phasenkorrekturbeschichtung, um Kontrastschwächen zu vermeiden.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Besonderheiten
Komplett wasserdicht abgedichtet und übersteht auch starken Regen oder kurzes Untertauchen problemlos.
Das komplett abgedichtete Gehäuse ist mit einem trockenen Schutzgas gefüllt. Die Linsen können von innen nicht beschlagen, wenn sich die Temperatur abrupt ändert. So hast du bei jedem Wetter sofort ungetrübte Sicht.
Dieses Modell besitzt kein integriertes Gewinde für einen klassischen Stativadapter. Möchtest du es trotzdem auf einem Stativ nutzen, benötigst du eine universelle Fernglas-Klemme, die das Gehäuse von außen fest umschließt.
Das Gehäuse lässt sich platzsparend zusammenklappen und passt so in nahezu jede kleine Jackentasche.
Optisches System
Dieses Linsensystem kombiniert zwei unterschiedliche Glassorten (Kron- und Flintglas), um das Licht zu bündeln und grundlegende Farbfehler zu korrigieren. Es liefert ein klares, scharfes Bild, das für die alltägliche Naturbeobachtung absolut ausreicht. Lediglich bei sehr harten Kontrasten – etwa wenn man dunkle Äste gegen einen strahlend hellen Himmel betrachtet – können im Gegensatz zu teurem ED-Glas noch leichte, bunte Farbsäume an den Objektkanten sichtbar werden. 💡 Gut zu wissen: Das Achromat-System ist das bewährte Fundament der Einstiegs- und unteren Mittelklasse. Da es der optische Standard ist, verzichten die Hersteller hier meist auf große Marketing-Namen. Wenn ein Marken-Fernglas auf dem Karton nicht explizit mit Sonderkürzeln wie „ED", „HD" oder „XD" wirbt, ist in der Regel dieses zuverlässige Kron-Flint-System verbaut.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Physikalisch bedingt bündeln normale Linsensysteme das Licht auf einer leicht gekrümmten Fläche. Das Fernglas liefert im großzügigen Zentrum eine perfekte Schärfe, weist zu den äußersten Rändern hin aber eine sanfte, natürliche Unschärfe auf. Da man das Hauptmotiv bei der Beobachtung ohnehin intuitiv in der Bildmitte positioniert, fällt dieser Randabfall im Alltag kaum ins Gewicht. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen einer Bildfeldebnung ist kein Qualitätsmangel, sondern die traditionelle Bauweise, die bei gut 95 % aller Ferngläser – von der Einstiegsklasse bis weit in die Oberklasse – angewendet wird. Einige Beobachter bevorzugen diese klassische Konstruktion sogar, da das Bild beim raschen Mitziehen (etwa bei fliegenden Vögeln) für das Auge natürlicher wirkt.
Bei dieser hochwertigen Veredelung werden ausnahmslos alle Glas-Luft-Flächen im Inneren und Äußeren des Fernglases mit mehreren Antireflex-Schichten versehen (Fully Multi-Coated). Das reduziert störende Reflexionen enorm und sorgt für ein helles, kontrastreiches Bild. Für die allermeisten Naturbeobachter liefert diese Technik eine hervorragende Leistung, die auch in der beginnenden Dämmerung absolut überzeugt. 💡 Gut zu wissen: FMC ist heute der anerkannte Qualitätsstandard ab der soliden Mittelklasse. Viele Hersteller bewerben diese Stufe mit klangvollen eigenen Marketing-Namen.
Die absolute Basis-Beschichtung. Aluminium ist sehr günstig aufzudampfen, hat physikalisch bedingt aber eine etwas geringere Reflexionsrate (ca. 87 bis 93 %). Ein gewisser Prozentsatz des eingefangenen Lichts geht im Prisma also ungenutzt verloren, weshalb das Bild im direkten Vergleich mit teureren Gläsern etwas dunkler und flauer wirkt. 💡 Gut zu wissen: Um die Produktionskosten gering zu halten, wird Aluminium fast ausschließlich in günstigen Einstiegs- und Budget-Ferngläsern verwendet. Für den reinen Tagessatz bei strahlendem Sonnenschein ist das absolut ausreichend, im dichten Wald oder in der Abenddämmerung stößt das Glas jedoch rasch an seine Grenzen.
Schlanke Dachkant-Prismen spalten das Licht im Inneren bauartbedingt in zwei Bündel auf. Ohne Korrektur verschieben sich deren Lichtwellen leicht gegeneinander (Phasenverschiebung), was zu einem Verlust an Schärfe und Kontrast führt. Dieses Fernglas besitzt einen hauchdünnen Spezialbelag (P-Belag) auf dem Prisma, der die Lichtwellen wieder exakt in den perfekten Takt zwingt. Das Ergebnis ist ein gestochen scharfes, extrem kontrastreiches Bild. 💡 Gut zu wissen: Bei modernen Dachkant-Ferngläsern ist diese Korrektur bei allen Markenproduzenten erfreulicherweise zum absoluten Standard geworden. Sie ist ein entscheidender Faktor dafür, dass das Bild lebendig und knackig wirkt.
Die Außenlinsen verfügen über die hochwertige Antireflex-Vergütung für ein helles Bild, haben aber keine zusätzliche schmutz- oder wasserabweisende Nano-Versiegelung. Wassertropfen können sich bei Regen auf dem Glas flächiger verteilen und das Bild trüben. Auch beim Reinigen von Fingerabdrücken oder Staub muss man etwas häufiger und vorsichtiger wischen. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen dieser speziellen Schutzschicht ist bei Einstiegs- und vielen Mittelklasse-Ferngläsern absolut üblich. Es tut der optischen Leistung bei normalem Wetter keinen Abbruch, bedeutet aber, dass das Glas bei Regen oder bei der Reinigung etwas mehr Pflegeaufwand erfordert.
* Fachlich abgeleiteter Wert basierend auf Bauart und optischem Branchenstandard (keine offizielle Herstellerangabe).
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