Hersteller

Vortex Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Modelle des amerikanischen Optikherstellers aus Wisconsin im unabhängigen Datenvergleich. Von der günstigen Triumph über die Viper HD und die Razor-Spitzenreihe bis zur Talon HD 10K mit ballistischem Entfernungsmesser findest du das passende Fernglas für Jagd, Naturbeobachtung oder Sternenhimmel, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

Vortex

43 Modelle 96 bis 3.299 €

Modelle je Optik-Klasse

  • 1 Basis
  • 11 Einstieg
  • 10 Mittel
  • 21 Ober
  • 0 Referenz

Das Unternehmen

Vortex Optics wurde 2004 von Daniel Hamilton in Wisconsin gegründet und sitzt heute in Barneveld. Bekannt ist das Haus vor allem für seine VIP-Garantie: unbegrenzt und lebenslang, Reparatur oder Ersatz ohne lange Fragen, ausgenommen sind Verlust, Diebstahl und absichtliche Beschädigung. Im Ausland läuft sie über den Händler oder Importeur im Land des Kaufs, der dafür Servicegebühren verlangen kann. Gefertigt wird überwiegend in Asien, die Spitzenreihe Razor UHD in Japan. Das Sortiment ist klar gestaffelt: Razor UHD und Razor HD als Spitze, Viper HD, Diamondback HD und Crossfire HD für Mittelklasse und Einstieg, Triumph, Raptor, Vanquish und Bantam für den kleinen Preis. Dazu kommen Spezialisten wie die Vulture HD und die Kaibab HD für große Öffnung und starke Vergrößerung sowie die Entfernungsmesser Ranger HD und Talon HD 10K. Preislich reicht das von rund 90 Euro bis über 3.000 Euro.

Stand der Angaben: 9. Oktober 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
Razor UHD 7 8–18× 32 / 42 / 50 / 56 mm 620–1190 g 1.425–2.319 € Die optische Spitze bei Vortex: kaum Farbränder, kratzfeste Außenlinsen
Razor HD 4 8–12× 42 / 50 mm 686–814 g 1.134–1.379 € Spitzenoptik von Vortex, leicht und mit weitem Bild
Viper HD 4 8–12× 42 / 50 mm 695–816 g 553–645 € Farbreines Bild zum fairen Preis
Diamondback HD 9 8–15× 28 / 32 / 42 / 50 / 56 mm 377–987 g 143–370 € Wasserdichter Alltagsbegleiter mit hellem Bild und großer Auswahl
Crossfire HD 4 8–12× 42 / 50 mm 652–862 g 179–219 € Solider, wasserdichter Einstieg
Triumph HD 3 10–12× 28 / 42 / 50 mm 363–743 g 155–165 € Wasserdicht mit HD-Optik für kleines Geld
Vulture HD 3 8–15× 56 mm 986–1236 g 389 € Lichtsammler für Dämmerung und Sternhimmel, wasserdicht
Kaibab HD 1 18× 56 mm 1233 g 1.259 € Starke Vergrößerung für die Weitsicht auf Wild und Vögel, Stativadapter inklusive
Talon HD 10K 2 10–12× 42 / 50 mm 1160–1330 g 3.299 € Das Messgerät für Jäger und Präzisionsschützen: Entfernung und Ballistik in einem
Ranger HD 3000 1 10× 42 mm 919 g – Entfernungsmesser mit Winkelausgleich, ohne den Preis der Talon
Raptor 2 8,5–10× 32 mm 530–539 g 158–160 € Günstiges, wasserdichtes Porro für Familie und Einsteiger, zum Herumreichen
Vanquish 2 8–10× 26 mm 360 g 148 € Wasserdicht und sehr leicht: der ständige Begleiter für unterwegs
Bantam HD 1 6,5× 32 mm 408 g 96 € Fürs Kind und den Anfang: ruhiges, weites Bild, wasserdicht und leicht

Razor UHD

Spitzenglas von Vortex für Beobachter, die bei hartem Gegenlicht und in der Dämmerung nichts verschenken wollen. Das Bild ist hell, kontrastreich und zeigt kaum Farbränder, und die Außenlinsen sind so beschichtet, dass Regen, Kratzer und Fingerabdrücke ihnen wenig anhaben. Das 8x32 zeigt ein ungewöhnlich weites Bild, und die 42er stellen schon ab 1,4 Metern scharf, praktisch für Schmetterlinge und Pilze. Dafür sind die Modelle schwer: Ab dem 8x42 sitzen verlustarme Abbe-König-Prismen im Gehäuse, und das 10x42 wiegt fast ein Kilogramm. Wer das beste Bild von Vortex will und das Gewicht in Kauf nimmt, nimmt die Razor UHD, wer leichter unterwegs sein will, die Razor HD.

4,2 / 5,0 Oberklasse

Razor HD

Gedacht für alle, die Spitzenoptik leichter und mit weiterem Bild wollen. Mit 703 Gramm beim 10x42 trägt es sich deutlich angenehmer als die UHD, das Bild zeigt kaum Farbränder, und das Sehfeld ist sogar weiter als bei der UHD. Das Gehäuse ist wasserdicht und beschlägt von innen nicht, und die Dioptrie lässt sich arretieren, damit sie sich nicht verstellt. Die beiden 50er stellen erst ab 3 Metern scharf, und die aufwendigere Bauweise der UHD fehlt. Wer Spitzenoptik ohne das Gewicht der UHD will, nimmt die Razor HD, wer weniger ausgeben will, die Viper HD.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Viper HD

Für alle, die ein farbreines, kontrastreiches Bild wollen, ohne tausend Euro auszugeben. Helle Äste und Gefieder erscheinen ohne bunte Ränder, am Morgen und Abend holt das Glas viel aus dem Licht, und die Außenlinsen halten Wasser und Schmutz gut ab. Das 8x42 hat ein weites Bild und lässt auch Brillenträger bequem hineinsehen. Mit 700 bis 800 Gramm ist es kein Leichtgewicht, und die 50er stellen erst ab 2,4 Metern scharf. Wer ein farbreines Glas zum fairen Preis will, nimmt die Viper HD, wer noch günstiger will, die Diamondback HD, wer mehr will, die Razor HD.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Diamondback HD

Die größte Auswahl für den Alltag: neun Größen vom Taschenglas 8x28 mit 388 Gramm bis zum 15x56 für große Distanzen. Das Bild ist hell und kontrastreich, die Außenlinsen sind gegen Kratzer und Wasser geschützt, und das 8x32 hat ein besonders weites Bild. Mehrere Modelle stellen schon ab 1,5 Metern scharf, so rücken auch Pilze und Schmetterlinge ins Bild. Ohne ED-Glas zeigen helle Kanten Farbränder, und das 15x56 gehört auf ein Stativ. Wer viel Auswahl und ein gutes Bild für wenig Geld sucht, nimmt die Diamondback HD, wer ein farbreines Bild will, die Viper HD.

2,8 / 5,0 Mittelklasse

Crossfire HD

Günstig für die erste ernsthafte Anschaffung: vier Größen von 8x42 bis 12x50, wasserdicht und zum kleinen Preis. Das Bild ist hell, und scharf wird es schon ab 1,8 Metern. Es wirkt etwas weicher und kontrastärmer als bei der Diamondback HD, und mit 650 bis 860 Gramm sind die Modelle nicht leicht. Wer ein solides Glas für wenig Geld sucht, nimmt die Crossfire HD, wer mehr Kontrast will, legt für die Diamondback HD etwas drauf.

1,1 / 5,0 Einstiegsklasse

Triumph HD

Die günstigste HD-Optik bei Vortex, für alle, die zum kleinen Preis ein wasserdichtes Glas wollen. Es gibt das 10x28 mit nur 363 Gramm, das 10x42 und das 12x50. Das Bild ist ordentlich, aber etwas weicher als bei den teureren Reihen. Scharf wird es erst ab 3 bis 4,7 Metern, Insekten und Blüten bleiben damit außer Reichweite. Wer wenig ausgeben will, nimmt die Triumph HD, wer näher heran und mehr Kontrast will, die Crossfire HD.

1,1 / 5,0 Einstiegsklasse

Vulture HD

Ausgelegt auf Dämmerung und Sternenhimmel: Die große Öffnung sammelt viel Licht. Auch im letzten Licht bleibt das Bild kontrastreich und farbrein, und beim 8x56 und 10x56 sehen Brillenträger bequem hinein. Das Gehäuse ist wasserdicht und beschlägt von innen nicht. Dafür wiegen die Modelle 1 bis 1,2 Kilogramm, und das 15x56 gehört auf ein Stativ. Wer vom festen Platz in die Dämmerung oder zu den Sternen schaut, nimmt die Vulture HD, wer das Glas trägt, die Viper HD 10x50.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Kaibab HD

Für weite Landschaften, wenn man Wild oder Vögel in großer Entfernung ansprechen will. Bei 18facher Vergrößerung zeigt das Glas ein detailreiches, farbreines Bild, und ein Stativadapter liegt gleich bei. Aus der Hand zittert das Bild, mit Stativ steht es ruhig. Mit gut 1,2 Kilogramm ist es schwer, und scharf wird es erst ab 6 Metern. Wer weit hinaus will, nimmt die Kaibab HD, wer mehr Licht in der Dämmerung will, die Vulture HD.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Talon HD 10K

Gebaut für Jäger und Präzisionsschützen, die beobachten, messen und die ballistische Lösung in einem Gerät haben wollen. Ein Tastendruck zeigt die Entfernung, auf reflektierende Ziele über 9.000 Meter, auf Rotwild rund 2.200 bis 2.400 Meter, und das Gerät rechnet Luftdruck, Temperatur und Neigung gleich mit ein. Es gibt Modi für den Hangschuss, zum Abtasten der Landschaft und für Regen, das Gehäuse ist wasserdicht, und das 10x42 und das 12x50 stehen zur Wahl. Mit 1,2 bis 1,3 Kilogramm ist es schwer und das teuerste Vortex im Vergleich. Wer messen und rechnen will, nimmt die Talon HD 10K, wer nur die Entfernung braucht, die Ranger HD 3000.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Ranger HD 3000

Der günstigere Vortex-Entfernungsmesser für alle, die beobachten und die Entfernung gleich ablesen wollen. Ein Tastendruck zeigt die Entfernung bis rund 2.700 Meter auf reflektierende Ziele, auf Rotwild bis rund 1.400 Meter, und der Winkelausgleich liefert die Entfernung für Schüsse bergauf und bergab. Das 10x42 zeigt ein farbreines Bild und ist wasserdicht und stoßfest. Mit 919 Gramm ist es nicht leicht, und eine ballistische Berechnung wie bei der Talon HD 10K fehlt. Wer messen will, ohne den Preis der Talon zu zahlen, nimmt die Ranger HD 3000, wer rechnen lassen will, die Talon HD 10K.

3,3 / 5,0 Mittelklasse

Varianten ohne aktuelles Angebot

Raptor

Ein günstiges Porro-Glas für Familie und Einsteiger, das jeder in die Hand nehmen darf. Die Porro-Bauweise gibt ein räumliches Bild, und beide Modelle sind wasserdicht und wiegen rund 530 Gramm. Mit Brille wird der Einblick eng, und scharf wird es erst ab 4,6 Metern, was Käfer und Blüten außer Reichweite lässt. Wer ein günstiges Familienglas sucht, nimmt die Raptor, wer ein schlankeres Glas will, die Triumph HD.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Vanquish

Ein Zweitglas für Handgepäck und Jackentasche, mit 360 Gramm leicht genug für jede Tasche. Es ist wasserdicht, und scharf wird es ab 2,3 Metern. Das Bild ist ordentlich, aber die kleine Öffnung sammelt wenig Licht, in der Dämmerung ist früh Schluss. Wer ein leichtes Taschenglas für Reise und Alltag sucht, nimmt die Vanquish, wer mehr Licht will, die Triumph HD 10x42.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Bantam HD

Gedacht für kleine Hände und kleine Budgets, ideal für Kinder und Beobachter, die gerade anfangen. Das 6,5x32 zeigt ein weites Bild, sodass sich Vögel leicht finden lassen, es ist wasserdicht und wiegt nur 408 Gramm. Das Bild ist hell, aber ohne ED-Glas zeigen helle Kanten Farbränder, und scharf wird es erst ab 3,6 Metern. Wer ein Glas für Kinder oder einen sehr günstigen Einstieg sucht, nimmt die Bantam HD, wer ein Glas für Erwachsene mit mehr Vergrößerung will, die Crossfire HD.

0,8 / 5,0 Basisklasse
Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.