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Steiner Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Modelle des Bayreuther Optikherstellers im unabhängigen Datenvergleich. Von den robusten Jagdgläsern Ranger Xtreme und Nighthunter über die Natur-Ferngläser SkyHawk und Wildlife bis zu den Marinegläsern Navigator und Commander findest du das passende Fernglas für Jagd, Naturbeobachtung oder Bootsfahrt, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

Steiner

28 Modelle 109 bis 1.349 €

Modelle je Optik-Klasse

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  • 23 Einstieg
  • 3 Mittel
  • 2 Ober
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Das Unternehmen

Steiner-Optik wurde 1947 von Karl Steiner in Bayreuth gegründet, baute zunächst Kameras und konzentriert sich seit 1955 auf Ferngläser. Das Haus gehört seit 2008 zur Beretta-Gruppe und ist heute vor allem für Militär, Jagd und Schifffahrt bekannt. Steiner baute eines der ersten stickstoffgefüllten Ferngläser, brachte 1978 mit dem Commander das erste Fernglas mit eingebautem Kompass und bietet bis heute den Sports-Auto-Focus an: eine Fokussierung, bei der Bilder von 20 Metern bis unendlich ohne Nachstellen scharf bleiben. Das Sortiment gliedert sich in drei Welten: robuste Jagdgläser wie Ranger Xtreme und Nighthunter, Natur- und Reisegläser wie SkyHawk, Wildlife und Safari sowie die Marinegläser Navigator und Commander. Preislich reicht das von gut 100 Euro für die kleinsten Safari-Modelle bis zu rund 1.700 Euro für das Commander und das eRanger LRF mit Laser-Entfernungsmesser. Auf die Ferngläser gibt Steiner je nach Modellreihe zehn oder dreißig Jahre Garantie.

Stand der Angaben: 8. Oktober 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
Ranger Xtreme 4 8–10× 32 / 42 / 56 mm 570–1130 g 497–659 € Steiners Jagdglas für jedes Wetter: griffig auch nass
Nighthunter 1 8× 56 mm 1100 g 749 € Das Nachtglas für den Ansitz: hell und einmal eingestellt, nie wieder nachfokussieren
eRanger LRF 1 10× 42 mm 1100 g 1.099 € Jagd mit Laser-Entfernungsmesser bis 3.000 m und Nachsuche-App
Observer 3 8–10× 42 / 56 mm 706–1170 g 289–399 € Das erschwingliche Steiner für die Jagdausstattung: kontrastreich und solide
SkyHawk 4.0 4 8–10× 32 / 42 mm 580–750 g 349–499 € Das Steiner für Naturbeobachter: kurzer Nahfokus, zehn Jahre Garantie
Wildlife 2 8–10,5× 24 / 28 mm 350 g 309–319 € Kompaktes Steiner mit ED-Glas, wasserdicht und kaum zu spüren
Safari UltraSharp 3 8–10× 22 / 26 / 42 mm 228–720 g 109–277 € Leichte Reisegläser für Safari, Kreuzfahrt und Stadion
BluHorizons 2 10× 26 / 42 mm 310–740 g 197–315 € Die selbsttönenden Gläser gegen Blendung: für gleißendes Licht am Wasser und im Schnee
Commander 2 7× 50 mm 1090–1190 g 1.295–1.349 € Das Marine-Spitzenglas von Steiner mit ED-Glas
Navigator 4 7× 30 / 50 mm 499–1115 g 420–545 € Marineglas ohne Scharfstellen: Sports-Auto-Focus, wasserdicht
Navigator Autobright 2 7× 50 mm 1040–1115 g – Marineglas, das bei grellem Licht von selbst abdunkelt

Ranger Xtreme

Zugeschnitten auf Jäger, die ein Glas wollen, das jedes Wetter und jede Pirsch mitmacht. Die NBR-Longlife-Gummierung schützt vor Säure, Öl und Nässe und bleibt auch nass rutschfest, die Fast-Close-Focus-Technik stellt schon ab 2 Metern scharf, und die kontrastreiche Optik zeigt klare, farbtreue Bilder. Gewichte und Größen reichen vom handlichen 8x32 mit 570 Gramm bis zum 8x56 mit 1.130 Gramm für die Dämmerung, das mit seinem Gewicht kein Kompaktglas mehr ist. Ein ED-Glas fehlt, an hellen Kanten bleiben Farbränder. Wer ein Allround-Jagdglas von Steiner sucht, nimmt die Ranger Xtreme, wer nur ins letzte Licht schaut, den Nighthunter.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Nighthunter

Ein Nachtglas für den Ansitz, besonders auf Schwarzwild, wenn das letzte Licht schwindet. Die große Öffnung und die Porro-Prismen, die laut Hersteller über 96 Prozent des Lichts durchlassen, halten das Bild auch in der Dämmerung hell. Der Sports-Auto-Focus macht jedes Nachstellen überflüssig, denn alles ab 20 Metern bis unendlich ist scharf, und den Rest stellt man einmal an den Okularen auf die eigenen Augen ein. Dank des großzügigen Augenabstands taugt es auch mit Brille. Näher als 20 Meter geht es nicht, und mit 1,1 Kilogramm gehört es auf die Kanzel. Wer nur von festen Plätzen in die Nacht schaut, nimmt den Nighthunter, wer auch näher beobachten will, die Ranger Xtreme 8x56.

3,1 / 5,0 Mittelklasse

eRanger LRF

Für Jäger, die Entfernung messen und den Anschuss wiederfinden wollen. Der Laser misst bis 3.000 Meter, zeigt auf Wunsch Neigungswinkel und kompensierte Entfernung an, und der Impact Locator speichert den Zielpunkt der letzten Messung in der Steiner Connect App 2.0, die mit dem digitalen Kompass dorthin führt. Das Gehäuse aus Aluminium soll Stößen bis 11 G standhalten, und die Dachkantbauweise liegt gut in der Hand. Mit 1,1 Kilogramm ist es nicht leicht, und ein ED-Glas fehlt. Wer messen und nachsuchen will, nimmt das eRanger LRF, wer nur beobachtet, ist mit der Ranger Xtreme 10x42 und ihren 800 Gramm leichter unterwegs.

1,7 / 5,0 Einstiegsklasse

Observer

Für alle, die ein Jagdglas von Steiner für unter 400 Euro wollen. Das 8x42 und das 10x42 sind spritzwassergeschützt, das 8x56 für die Dämmerung ist als einziges der drei wasserdicht. Das Bild ist kontrastreich, und scharf wird es schon ab zwei Metern. Ein ED-Glas fehlt, an hellen Kanten bleiben Farbränder, und bei starkem Dauerregen sind die beiden 42er nicht dicht. Wer ein günstiges, solides Jagdglas will, nimmt den Observer, wer vollen Wetterschutz will, die Ranger Xtreme.

1,4 / 5,0 Einstiegsklasse

SkyHawk 4.0

Gedacht für Naturbeobachter, die viel bestimmen und dabei auch nah heran wollen. Der Fast-Close-Focus lässt sich bequem am Mitteltrieb bedienen und stellt schon aus zwei Metern scharf, und das Bild wirkt plastisch und natürlich in den Farben. Vier Größen von 8x32 bis 10x42 decken Wanderung, Vogelstation und Pirsch ab, und auf das Glas gibt Steiner zehn Jahre Garantie. Ein ED-Glas fehlt, an hellen Kanten bleiben Farbränder. Wer ein solides Natur-Fernglas von Steiner will, nimmt das SkyHawk 4.0, wer es kompakter will, das Wildlife.

1,7 / 5,0 Einstiegsklasse

Wildlife

Kompakt und mit ED-Glas, für Wanderer und Beobachter, die ein Glas immer dabeihaben wollen. Das 8x24 und das 10,5x28 sind mit je nur 350 Gramm kaum zu spüren, beide sind wasserdicht und tragen eine Schutzschicht gegen Wasser und Schmutz, und das ED-Glas hält Farbränder niedrig. Die kleine Öffnung sammelt wenig Licht, in der Dämmerung ist früher Schluss, und mit Brille wird der Einblick eng. Wer ein kleines Glas mit ED will, nimmt das Wildlife, wer mehr Öffnung will, das SkyHawk 4.0.

2,8 / 5,0 Mittelklasse

Safari UltraSharp

Günstig, für Safari, Kreuzfahrt, Stadion und Reise. Das 8x22 und das 10x26 sind so leicht, dass man sie kaum bemerkt, das 10x42 ist das größte der Reihe. Alle Modelle sind gegen Spritzwasser geschützt, aber nicht wasserdicht. Die kleinen Modelle lassen mit Brille nur einen engen Einblick zu, und scharf wird es erst ab drei bis dreieinhalb Metern. Wer ein günstiges Reiseglas sucht, nimmt das Safari UltraSharp, wer ED-Glas will, das Wildlife.

1,4 / 5,0 Einstiegsklasse

BluHorizons

Entwickelt für Beobachter in grellem Licht, am Wasser, im Schnee oder auf offenem Gelände. Die phototropen Linsen dunkeln bei Sonnenschein automatisch ab, das schont die Augen und mindert Blendung, Steiner nennt es das einzige Fernglas mit dieser Technik. Das 10x26 wiegt 310 Gramm, das 10x42 740 Gramm, beide sind gegen Spritzwasser geschützt, aber nicht wasserdicht. Dafür kosten sie etwas mehr als das Safari UltraSharp. Wer viel in hellem Licht beobachtet, nimmt das BluHorizons, wer nur ein günstiges Reiseglas will, das Safari UltraSharp.

1,4 / 5,0 Einstiegsklasse

Commander

Für Skipper mit den höchsten Ansprüchen gebaut, die ein Glas für alle Ozeane wollen. Das 7x50 hat ED-Glas, zeigt ein weites Bild, ist wasserdicht und beschlägt von innen nicht, und der Sports-Auto-Focus hält alles ab 20 Metern ohne Nachstellen scharf. Die Ausführung 7x50c bringt einen beleuchteten Kompass mit, mit dem sich der Kurs auch nachts ablesen lässt. Mit gut einem Kilogramm und Preisen zwischen 1.300 und 1.700 Euro ist es das schwerste und teuerste Glas der Marinereihen. Wer das Beste auf dem Wasser will, nimmt das Commander, wer ein Marineglas mit Sports-Auto-Focus günstiger will, das Navigator.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Navigator

Gedacht für alle, die sich auf dem Wasser nicht ums Scharfstellen kümmern wollen. Der Sports-Auto-Focus hält alles ab 20 Metern scharf, das 7x50 bleibt dank seiner großen Öffnung auch bei Seegang gut im Auge, und das Gehäuse ist wasserdicht und beschlagfrei. Die Ausführungen mit c im Namen haben einen flüssigkeitsgedämpften, beleuchteten Kompass, und das 7x30 wiegt nur rund 500 Gramm. Ein ED-Glas fehlt, und näher als 20 Meter wird nichts scharf. Wer ein Marineglas ohne Fokussieren sucht, nimmt das Navigator, wer es besonders gut will, das Commander.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Navigator Autobright

Navigator-Technik für alle, die bei strahlender Sonne auf dem Wasser unterwegs sind. Die sonnenadaptiven Gläser dunkeln bei hellem Licht automatisch ab, das mindert Blendung auf dem Wasser, ansonsten gleicht die Reihe dem Navigator mit Sports-Auto-Focus von 20 Metern bis unendlich. Es gibt das 7x50 und das 7x50c mit beleuchtetem Kompass. Dafür kostet es rund 230 Euro mehr als das einfache Navigator. Wer viel in grellem Licht fährt, nimmt das Navigator Autobright, wer darauf verzichten kann, das Navigator.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

Varianten ohne aktuelles Angebot

Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.