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Kahles Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Ferngläser des österreichischen Traditionsherstellers im unabhängigen Datenvergleich. Vom klassischen Jagdglas Helia S bis zur Helia RF mit eingebautem Entfernungsmesser findest du das passende Glas für Ansitz und Pirsch, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

Kahles

4 Modelle 899 bis 1.654 €

Modelle je Optik-Klasse

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Das Unternehmen

Kahles wurde 1898 von Karl Robert Kahles in Wien gegründet, der zwei traditionsreiche Wiener Optikhersteller zusammenführte, und sitzt heute in Guntramsdorf bei Wien, als Tochterunternehmen von Swarovski Optik. Bekannt geworden ist das Haus mit Zielfernrohren: Die Helia Super von 1960 gilt bei Kahles als erstes wasserdichtes Zielfernrohr. Nach demselben Namen heißen auch die Ferngläser, die es in zwei Reihen gibt: als klassisches Jagdglas Helia S, das in Österreich hergestellt wird und an die Helia Super der 1960er Jahre anknüpft, damals die Spitzenreihe des Hauses, und mit eingebautem Entfernungsmesser als Helia RF. Beide gibt es als 8x42 und 10x42, und beide liegen mit gut tausend Euro im oberen Preisbereich. Auf beide Reihen gibt Kahles zehn Jahre Garantie, bei der Helia RF davon zwei auf die Elektronik.

Stand der Angaben: 19. Oktober 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
Helia S 2 8–10× 42 mm 785–815 g 1.679 € Der Allrounder für Ansitz und Pirsch aus Österreich, frostfest bis minus 25 Grad
Helia RF 2 8–10× 42 mm 900 g 899–1.099 € Jagdglas mit Entfernungsmesser bis 1.500 Meter

Helia S

Gedacht für Jäger, die ein verlässliches Glas ohne Schnickschnack wollen. Kahles setzt auf Funktionalität, Verlässlichkeit und Handhabung, und der Name knüpft an die Helia Super der 1960er Jahre an, damals die Spitzenreihe des Hauses. Das Bild ist kontrastreich und bis zum Rand scharf, das 8x42 zeigt ein besonders weites Bild, und das Magnesiumgehäuse ist leicht, robust und wasserdicht, auch bei Frost bis minus 25 Grad. Hergestellt wird es in Österreich, und ein bequemer Tragriemen mit Schnellverschluss liegt bei. Nah heran geht es ab etwa drei Metern, und für die tiefe Dämmerung gibt es kein eigenes Glas, denn größer als 42 Millimeter wird die Öffnung nicht. Wer ein klassisches Jagdglas aus Österreich will, nimmt die Helia S, wer die Entfernung gleich im Bild lesen will, die Helia RF.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Helia RF

Für Jäger, die Entfernung und Winkel gleich im Bild ablesen wollen. Auf jagdlich relevante Ziele misst es bis 1.500 Meter, im Long-Range-Modus auf einfache Ziele bis 4.500 Meter, ein Scan-Modus verfolgt bewegte Ziele, und die patentierte EAC-Winkelkorrektur liefert die Entfernung für den Schuss bergauf und bergab. Die Anzeige lässt sich in fünf Stufen dimmen, und eine Batterie reicht für rund 4.000 Messungen. Mit 900 Gramm ist es schwer, und Nahes wird erst ab 5 Metern scharf. Wer messen will, nimmt die Helia RF, wer nur beobachtet, die leichtere Helia S.

3,1 / 5,0 Mittelklasse
Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.