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DDoptics Ferngläser: Alle Serien im Vergleich

Alle aktuellen Modelle des Chemnitzer Jagdoptik-Spezialisten im unabhängigen Datenvergleich. Von der leichten Ultralight bis zur Fluorid-Optik der SHG findest du das passende Fernglas für Ansitz, Naturbeobachtung oder Reise, inklusive technischer Spezifikationen und tagesaktueller Preise.

DDoptics

40 Modelle 85 bis 999 €

Modelle je Optik-Klasse

  • 0 Basis
  • 15 Einstieg
  • 12 Mittel
  • 11 Ober
  • 2 Referenz

Das Unternehmen

DDoptics ist ein deutscher Optikanbieter aus Chemnitz, der neben Ferngläsern vor allem Zielfernrohre und Spektive im Programm hat. Die Marke ordnet ihr Sortiment selbst nach dem Einsatz statt nach Preisklassen: Premium, Nachtjagd, Marine, Reisen und Wandern. Entsprechend weit spannt sich der Bogen, vom Wanderglas mit gut 250 Gramm bis zum Rangefinder, der bis 2.900 Meter misst. Kennzeichnend ist, dass Merkmale wie Abbe-König-Prismen, Field-Flattener-Okulare oder ein Magnesiumgehäuse hier in Preisklassen auftauchen, in denen sie sonst selten zu finden sind.

Stand der Angaben: 18. September 2026

Die Serien im Überblick

Serie Modelle Vergrößerung Objektiv Gewicht Preis Einsatz
SHG 2 8–10× 42 mm 698–710 g 997–999 € Das DDoptics-Spitzenmodell für Natur und Jagd: FLK-Glas, bis in die Ecken scharf
HDS 2 8–10× 42 mm 681–698 g 482–489 € Die Glasgüte der SHG im handlicheren Gehäuse für Jagd und Natur
EDX 5 8–12× 30 / 50 mm 460–902 g 539–999 € Premium-Allrounder mit DDlucid-Vergütung für Reise und Beobachtung
NXT 2 8–10× 42 mm 720 g 389 € Allrounder mit ED-Optik, bis in die Ecken durchgezeichnet, zum mittleren Preis
Pirschler Gen3 6 8–15× 45 / 56 mm 910–1200 g 404–599 € Jagdglas für das letzte Licht, mit hoher Lichtausbeute bis in die Dämmerung
Pirschler Range 1 10× 45 mm 1018 g 949 € Jagdglas mit Laser-Entfernungsmesser bis 2.900 Meter und ballistischer Entfernung
Nighteagle Ergo Gen. 4 4 8–15× 56 mm 930–970 g 345–369 € Ansitz und Nacht: Lichtriese, der erstaunlich leicht bleibt
Kaleu 1 7× 50 mm 1050 g 279 € Marineglas für die Brücke: Kompass und beleuchtetes Strichabsehen im Sehfeld
Kolibri Gen3 6 8–10× 25 / 33 / 42 mm 282–615 g 179–269 € Wasserdichter Begleiter für Reise und Freizeit
LUX-HR Pocket ED 2 8–10× 25 mm 295–300 g 215–225 € ED-Optik im Taschenformat: randscharf, farbrein und leicht
Ultralight 9 8–12× 26 / 34 / 42 / 50 mm 253–762 g 85–219 € Die leichte Wanderreihe: wasserdicht, preiswert und besonders leicht

SHG

Die SHG ist das Schaustück der Marke: japanisches FLK-Glas, Field-Flattener-Okulare und ein Magnesiumgehäuse mit Metall-Augenmuscheln, wie man es sonst erst deutlich weiter oben im Markt findet. Die Feldebnung hält das Bild bis in die Ecken ruhig, statt es zum Rand hin auslaufen zu lassen, und mit bis zu 93 Prozent Lichttransmission bleibt auch spätabends Zeichnung im Bild. Die echte Innenfokussierung hält Staub und Feuchtigkeit aus dem Inneren. Wer von DDoptics das Beste will und den Aufpreis einplant, nimmt die SHG.

5 / 5,0 Referenzklasse

HDS

Die SHG-Optik im handlicheren Format. Dasselbe japanische FLK-Glas, dazu ED-Objektive und High-Point-Okulare, die auch mit Brille das volle Sehfeld freigeben, verpackt in ein Aluminium- statt Magnesiumgehäuse. Auf die Feldebnung der SHG verzichtet die Serie, zum Bildrand hin wird das Bild also weicher. Wer die Farbreinheit der Spitzenklasse sucht und die letzte Randschärfe nicht braucht, greift zur HDS.

4,2 / 5,0 Oberklasse

EDX

Die Serie, an der DDoptics seine Vergütung vorführt. DDlucid, eine Weiterentwicklung der ELR-Vergütung aus der japanischen Fotoindustrie, sitzt zusätzlich auf den Dachflächen des Prismas und holt Auflösung bis an den Bildrand. Die Spanne innerhalb der Serie ist ungewöhnlich groß: Das Fieldstar passt mit 460 Gramm in die Jackentasche, die 50er holen abends noch Zeichnung aus dem Schilf. Wer je nach Anlass zwischen Reiseglas und Beobachtungsglas wechseln will, ohne die Serie zu verlassen, findet in der EDX beides.

3,6 / 5,0 Oberklasse

NXT

Der Allrounder für alle, die weder ins Premium- noch ins Einsteigersegment wollen. ED-Optik und eine Feldebnung liefern ein Bild, das bis in die Ecken durchgezeichnet bleibt, was in dieser Preisklasse die Ausnahme ist. Damit deckt die NXT ab, wofür sonst zwei Gläser nötig wären: Ansitz am frühen Morgen und Wanderung am Nachmittag. Wer Randschärfe sucht, ohne in die Premium-Reihen zu greifen, ist hier richtig.

3,6 / 5,0 Oberklasse

Pirschler Gen3

Gebaut für den Moment, in dem man noch ansprechen können muss. DDoptics entwickelt die Reihe ausdrücklich für Jägerinnen und Jäger im letzten Licht: Verlustarme Abbe-König-Prismen und die DDlucid-Vergütung bringen sie bei der Lichtausbeute auf Werte, für die andere Marken ein Vielfaches verlangen. Gearbeitet wird dabei mit CT-Glas statt mit ED, an harten Kanten sieht man also eher Farbsäume als in den Premium-Reihen. Wer die Dämmerung ausreizen will und dafür am Tag etwas Farbreinheit opfert, ist bei der Pirschler richtig.

3,1 / 5,0 Mittelklasse

Pirschler Range

Die Pirschler, die nebenbei rechnet. Der eingebaute Laser misst bis 2.900 Meter, ermittelt Winkel und ballistische Entfernung und blendet die Werte direkt ins Sichtfeld ein, während das Wild im Blick bleibt. Gegenüber der normalen Pirschler arbeitet sie mit apochromatischen ED-Objektiven, wiegt durch die Elektronik aber spürbar mehr am Riemen. Wer beim Gebirgsansitz Entfernung und Winkel ohne zweites Gerät ablesen will, nimmt die Pirschler Range.

3,3 / 5,0 Mittelklasse

Nighteagle Ergo Gen. 4

Ein Ansitzglas, das leichter ist, als es aussieht. Vier Vergrößerungen auf durchweg 56-mm-Objektiven, gehalten von einem Polycarbonatgehäuse, das alle Modelle unter einem Kilo hält, was bei dieser Öffnung ungewöhnlich ist. Smart Focus nimmt auf jagdtypischen Distanzen das ständige Nachfokussieren ab. Wer vom festen Platz aus in die Dämmerung hineinbeobachtet und die Vergrößerung nach seinem Revier wählen will, findet hier die breiteste Abstufung.

2,8 / 5,0 Mittelklasse

Kaleu

Gebaut für die Fahrt an Bord, wo die Peilung genauso zählt wie das Bild. Der hydrostabilisierte Kompass und das rot beleuchtete Strichabsehen lassen Kurs und Entfernung direkt im Sehfeld ablesen, auch wenn es dunkel wird. Die Porro-Bauweise hält bei Mond- und Gegenlicht das Streulicht aus dem Bild, was auf dem Wasser mehr wiegt als anderswo. Für den Rucksack ist es zu schwer, auf der Brücke genau richtig.

2,8 / 5,0 Mittelklasse

Kolibri Gen3

Die Familie für alle, die kein Jagdglas suchen, sondern einen Begleiter für draußen. Drei Größen decken vom Taschenformat über die ausgewogenen 33er bis zum vollwertigen 42er alles ab, sodass sich das Glas nach dem Ausflug richtet und nicht umgekehrt. Die RNP-Vergütung lässt Wasser abperlen, und im Herstellertest blieb es nach zwanzig Minuten in dreißig Zentimeter Tiefe dicht. Optisch bleibt es einfacher als die ED-Reihen, für Wanderung, Garten und Urlaub reicht das gut aus.

2,2 / 5,0 Einstiegsklasse

LUX-HR Pocket ED

Taschenglas mit dem Innenleben der Großen: ED-Optik, Field-Flattener-Linsen und ein Magnesiumgehäuse, alles auf knapp 300 Gramm zusammengefaltet. Es verschwindet in der Jackentasche und zeigt dort ein randscharfes, farbreines Bild statt des flauen Eindrucks, den man von Kompaktgläsern kennt. Die kleinen Objektive sammeln allerdings wenig Licht, unter Bäumen und in der Dämmerung ist früher Schluss als bei jedem größeren Glas. Wer Taschenformat will, ohne sich optisch etwas einzuhandeln, nimmt die LUX-HR Pocket ED.

4,4 / 5,0 Oberklasse

Ultralight

Die Wanderreihe, bei der die Größe nach der Strecke gewählt wird. Die 26er und 34er verschwinden im Gepäck, die 42er sind die Allrounder, und die 50er halten die größte Lichtreserve für den späten Nachmittag bereit. Alle sind bis einen halben Meter wasserdicht und stickstoffgefüllt, der Schauer unterwegs ist also eingeplant. Wer ein leichtes Glas für lange Strecken sucht und optisch keine Wunder erwartet, bekommt hier viel Fernglas für wenig Geld.

1,7 / 5,0 Einstiegsklasse
Christian

Über den Autor

Christian

Moin, ich bin Christian — leidenschaftlicher Vogelbeobachter aus Norddeutschland und fasziniert von präziser Fernoptik. Auf Sichtvergleich.de verknüpfe ich mein Optik-Wissen mit meiner Freude an nutzerzentrierter Webentwicklung. Mich hat es immer gestört, Ferngläser online nur anhand von nackten Zahlen vergleichen zu können. Deshalb baue ich hier die Werkzeuge, die ich mir selbst bei der Auswahl immer gewünscht hätte.