Kenko
VcSmart 12x21 Cellarto
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Preise zuletzt aktualisiert: 31.08.2026, 23:39 Uhr
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Auf einen Blick
Leistungsprofil
Kurzanalyse
- Bildstabilisierung auf Knopfdruck: Sie kompensiert das Handzittern und macht auch hohe Vergrößerungen freihändig nutzbar. Zu finden nur bei 38 von 836 Ferngläsern im Katalog.
- Achtung, Schönwetterglas: nicht gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Bei Regen oder am Wasser hat es nichts zu suchen.
- Viel Vergrößerung (12×), aber Achromat-Glas im Strahlengang. Beides zusammen ist ein technischer Kompromiss zugunsten des Preises.
- Mit 409 g leichter als 93 % von 38 Ferngläsern mit Bildstabilisierung.
- Ein Spezialist statt eines Allrounders: Keinem der sechs Einsatzbereiche wird es vollständig gerecht. Ausschlaggebend ist vor allem der Objektivdurchmesser.
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des Kenko VcSmart 12x21 Cellarto.
Technische Daten
Leistungsdaten
Maximale Vergrößerung für extreme Distanzen, bei der für ein wackelfreies Bild ein Stativ oder eine feste Auflage empfohlen wird.
Extrem kompakt und leicht – der perfekte Schönwetter-Begleiter für Tagesausflüge und die kleine Jackentasche.
Ein fokussierter Bildausschnitt, der feine Details auf Distanz betont, das schnelle Anvisieren von Zielen aber etwas anspruchsvoller macht. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 84 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 53° bietet dieses Modell ein klassisches Standardsehfeld. Es liefert einen soliden, unauffälligen Seheindruck für alltägliche Beobachtungen.
Eine gute Naheinstellung, um auch Schmetterlinge oder Insekten aus wenigen Schritten Entfernung detailreich zu beobachten.
Liefert bei Sonnenschein ein klares Bild, dunkelt bei Bewölkung oder in der Dämmerung jedoch rasch ab.
Ein reines Tageslichtglas, bei dem im Halbdunkel kaum noch feine Details erkennbar sind.
Ergonomie & Anpassung
Sehr bequem für Beobachter ohne Sehhilfe, schränkt das Sehfeld für Brillenträger jedoch oft spürbar ein.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Nicht primär für Brillen optimiert; die Nutzung mit Sehhilfe kann zu störenden Einschränkungen am Bildrand führen.
Abmessungen & Gehäuse
Die moderne, schlanke Röhrenform liegt perfekt in der Hand und macht das Fernglas besonders kompakt.
Das Schmidt-Pechan-System ist das meistverbreitete Dachkantprisma. Es ist kompakt und leicht, benötigt aber eine Phasenkorrekturbeschichtung, um Kontrastschwächen zu vermeiden.
Das unbeschichtete Gehäuse ist meist leichter und eleganter, bietet jedoch weniger Schutz bei harten Outdoor-Einsätzen.
Besonderheiten
Dieses Modell besitzt kein integriertes Gewinde für einen klassischen Stativadapter. Möchtest du es trotzdem auf einem Stativ nutzen, benötigst du eine universelle Fernglas-Klemme, die das Gehäuse von außen fest umschließt.
Kompensiert dein Handzittern per Knopfdruck und liefert dir selbst bei höchsten Vergrößerungen ein völlig ruhiges, entspanntes Bild.
Optisches System
Dieses Linsensystem kombiniert zwei unterschiedliche Glassorten (Kron- und Flintglas), um das Licht zu bündeln und grundlegende Farbfehler zu korrigieren. Es liefert ein klares, scharfes Bild, das für die alltägliche Naturbeobachtung absolut ausreicht. Lediglich bei sehr harten Kontrasten – etwa wenn man dunkle Äste gegen einen strahlend hellen Himmel betrachtet – können im Gegensatz zu teurem ED-Glas noch leichte, bunte Farbsäume an den Objektkanten sichtbar werden. 💡 Gut zu wissen: Das Achromat-System ist das bewährte Fundament der Einstiegs- und unteren Mittelklasse. Da es der optische Standard ist, verzichten die Hersteller hier meist auf große Marketing-Namen. Wenn ein Marken-Fernglas auf dem Karton nicht explizit mit Sonderkürzeln wie „ED", „HD" oder „XD" wirbt, ist in der Regel dieses zuverlässige Kron-Flint-System verbaut.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Physikalisch bedingt bündeln normale Linsensysteme das Licht auf einer leicht gekrümmten Fläche. Das Fernglas liefert im großzügigen Zentrum eine perfekte Schärfe, weist zu den äußersten Rändern hin aber eine sanfte, natürliche Unschärfe auf. Da man das Hauptmotiv bei der Beobachtung ohnehin intuitiv in der Bildmitte positioniert, fällt dieser Randabfall im Alltag kaum ins Gewicht. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen einer Bildfeldebnung ist kein Qualitätsmangel, sondern die traditionelle Bauweise, die bei gut 95 % aller Ferngläser – von der Einstiegsklasse bis weit in die Oberklasse – angewendet wird. Einige Beobachter bevorzugen diese klassische Konstruktion sogar, da das Bild beim raschen Mitziehen (etwa bei fliegenden Vögeln) für das Auge natürlicher wirkt.
Bei dieser hochwertigen Veredelung werden ausnahmslos alle Glas-Luft-Flächen im Inneren und Äußeren des Fernglases mit mehreren Antireflex-Schichten versehen (Fully Multi-Coated). Das reduziert störende Reflexionen enorm und sorgt für ein helles, kontrastreiches Bild. Für die allermeisten Naturbeobachter liefert diese Technik eine hervorragende Leistung, die auch in der beginnenden Dämmerung absolut überzeugt. 💡 Gut zu wissen: FMC ist heute der anerkannte Qualitätsstandard ab der soliden Mittelklasse. Viele Hersteller bewerben diese Stufe mit klangvollen eigenen Marketing-Namen.
Silber ist ein hervorragender Reflektor und wirft bis zu 98 % des Lichts im Prisma zurück. Das System schluckt dadurch deutlich weniger Licht als einfache Beschichtungen, was zu einem sehr hellen, kontrastreichen Bild führt, das auch am Abend noch hervorragende Reserven bietet. 💡 Gut zu wissen: Die Silber-Verspiegelung ist der etablierte Standard in der Einstiegs- bis Mittelklasse. Sie bietet für das menschliche Auge bereits ein so helles Bild, dass der Aufpreis zu dielektrischen Gläsern oft nur im direkten Vergleich unter herausfordernden Lichtbedingungen auffällt.
Schlanke Dachkant-Prismen spalten das Licht im Inneren bauartbedingt in zwei Bündel auf. Ohne Korrektur verschieben sich deren Lichtwellen leicht gegeneinander (Phasenverschiebung), was zu einem Verlust an Schärfe und Kontrast führt. Dieses Fernglas besitzt einen hauchdünnen Spezialbelag (P-Belag) auf dem Prisma, der die Lichtwellen wieder exakt in den perfekten Takt zwingt. Das Ergebnis ist ein gestochen scharfes, extrem kontrastreiches Bild. 💡 Gut zu wissen: Bei modernen Dachkant-Ferngläsern ist diese Korrektur bei allen Markenproduzenten erfreulicherweise zum absoluten Standard geworden. Sie ist ein entscheidender Faktor dafür, dass das Bild lebendig und knackig wirkt.
Die Außenlinsen verfügen über die hochwertige Antireflex-Vergütung für ein helles Bild, haben aber keine zusätzliche schmutz- oder wasserabweisende Nano-Versiegelung. Wassertropfen können sich bei Regen auf dem Glas flächiger verteilen und das Bild trüben. Auch beim Reinigen von Fingerabdrücken oder Staub muss man etwas häufiger und vorsichtiger wischen. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen dieser speziellen Schutzschicht ist bei Einstiegs- und vielen Mittelklasse-Ferngläsern absolut üblich. Es tut der optischen Leistung bei normalem Wetter keinen Abbruch, bedeutet aber, dass das Glas bei Regen oder bei der Reinigung etwas mehr Pflegeaufwand erfordert.
* Fachlich abgeleiteter Wert basierend auf Bauart und optischem Branchenstandard (keine offizielle Herstellerangabe).
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