Fujinon
7x50 FMTR-SX2
Partnerlinks · Provision für uns, ohne Aufpreis für dich · Preise zuletzt aktualisiert: 06.08.2026
Auf einen Blick
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des Fujinon 7x50 FMTR-SX2.
Technische Daten
Leistungsdaten
Ein extrem weites Sehfeld und ein ruhiges Bild, ideal für stundenlange Beobachtungen und bewegte Ziele wie fliegende Vögel.
Maximale Lichtausbeute für die tiefe Dämmerung oder den Sternenhimmel, dafür aber spürbar größer und schwerer.
Ein breites, immersives Sehfeld, mit dem du auch schnelle Motive wie fliegende Vögel mühelos im Blick behältst. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 131 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 49° fällt dieser Blickwinkel sehr schmal aus. Der schwarze Rand ist dominant („Tunnelblick") – oft ein technischer Kompromiss zugunsten einer sehr kompakten Bauform.
Klassische Reichweite für die Ferne; Objekte direkt vor dir (unter 3 Metern) können nicht mehr scharfgestellt werden.
Liefert maximale Bildhelligkeit und ist damit die erste Wahl für Jäger und Naturbeobachter in der tiefen Dämmerung.
Starke Reserven für schlechtes Licht, ideal für ausgedehnte Beobachtungen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden.
Ergonomie & Anpassung
Extrem brillenfreundlich, sodass du auch mit aufgesetzter Brille keinerlei Einbußen am Bildrand hast.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Gleicht den individuellen Sehunterschied deiner Augen (±5 dpt) dauerhaft aus, sodass du ohne Nachjustieren immer perfekt scharf siehst.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Der großzügige Augenabstand garantiert, dass du auch mit Brille das volle Sehfeld komfortabel überblicken kannst.
Abmessungen & Gehäuse
Die klassisch gestufte Bauform bietet eine hervorragende, plastische Tiefenwirkung und viel optische Leistung zum fairen Preis.
Das klassische Porro-System lenkt den Lichtstrahl über zwei versetzte Prismen um und liefert eine plastische Tiefenwirkung sowie hohe Lichtausbeute ohne Phasenfehler.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Besonderheiten
Komplett wasserdicht abgedichtet und übersteht auch starken Regen oder kurzes Untertauchen problemlos.
Das komplett abgedichtete Gehäuse ist mit einem trockenen Schutzgas gefüllt. Die Linsen können von innen nicht beschlagen, wenn sich die Temperatur abrupt ändert. So hast du bei jedem Wetter sofort ungetrübte Sicht.
Dieses Fernglas verfügt über ein genormtes 1/4-Zoll-Stativgewinde, das meist unter einer kleinen Kappe an der Mittelbrücke versteckt ist. Mit einem günstigen L-Winkel-Adapter kannst du das Glas auf jedes herkömmliche Kamera-Stativ schrauben.
Das Fernglas bietet eine Einzelokulareinstellung. Du stellst beide Okulare einmalig auf deine persönliche Sehstärke ein und alles ab 9,8 m ist danach dauerhaft scharf. Du musst nie wieder an einem Rad drehen, was besonders auf See oder bei plötzlich auftauchenden Tieren wertvoll ist.
Optisches System
Dieses Linsensystem kombiniert zwei unterschiedliche Glassorten (Kron- und Flintglas), um das Licht zu bündeln und grundlegende Farbfehler zu korrigieren. Es liefert ein klares, scharfes Bild, das für die alltägliche Naturbeobachtung absolut ausreicht. Lediglich bei sehr harten Kontrasten – etwa wenn man dunkle Äste gegen einen strahlend hellen Himmel betrachtet – können im Gegensatz zu teurem ED-Glas noch leichte, bunte Farbsäume an den Objektkanten sichtbar werden. 💡 Gut zu wissen: Das Achromat-System ist das bewährte Fundament der Einstiegs- und unteren Mittelklasse. Da es der optische Standard ist, verzichten die Hersteller hier meist auf große Marketing-Namen. Wenn ein Marken-Fernglas auf dem Karton nicht explizit mit Sonderkürzeln wie „ED", „HD" oder „XD" wirbt, ist in der Regel dieses zuverlässige Kron-Flint-System verbaut.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Spezielle Bildfeldebnungslinsen gleichen die natürliche Krümmung optischer Linsen aus. Während Standard-Ferngläser zum Rand hin leicht an Schärfe verlieren, bügelt diese Technik das Bild förmlich „platt". Das Ergebnis ist eine atemberaubende Schärfe bis an die äußerste Kante des Sehfelds. Wenn ein Vogel am Rand des Sichtbereichs auftaucht, ist er bereits gestochen scharf, ohne dass das Fernglas neu zentriert werden muss. 💡 Gut zu wissen: Dieses komplexe Linsensystem ist ein absolutes Markenzeichen der Referenzklasse. Swarovski Optik hat es unter dem Namen „SWAROVISION" (z. B. im NL Pure oder EL) berühmt gemacht. Da ein derart flaches Bild beim schnellen Schwenken für manche Beobachter leicht unnatürlich wirken kann (der „Globuseffekt"), ist es ein faszinierendes Hightech-Feature, das das Auge visuell extrem fordert und belohnt.
Diese aufwendigen Hightech-Beschichtungen sind das Geheimnis der lichtstärksten Ferngläser der Welt. In komplexen, oft tagelangen Verfahren werden unzählige hauchdünne Schichten auf jede einzelne Glas-Luft-Fläche aufgedampft. Das minimiert Lichtverluste durch Reflexionen auf ein absolutes Minimum. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Bildhelligkeit und Farbbrillanz, die ihre Stärken besonders in der tiefen Dämmerung oder bei extremen Gegenlichtsituationen voll ausspielt. 💡 Gut zu wissen: Die Top-Hersteller hüten die genauen Rezepturen dieser Beschichtungen wie ihren Augapfel und bewerben sie oft mit prominenten Eigennamen – wie etwa T* bei Zeiss oder SWAROTOP bei Swarovski. Physikalisch handelt es sich um die absolute Meisterklasse der Antireflexions-Technik.
Hier greift ein faszinierender Trick der Physik: Bauartbedingt werden die Lichtstrahlen im Inneren dieses Prismas in einem so perfekten Winkel auf die Glaswände gelenkt, dass sie zu 100 % verlustfrei reflektiert werden – ganz ohne künstlich aufgedampfte Spiegelschicht! Das Fernglas erreicht dadurch eine überragende, nahezu unschlagbare Lichtdurchlässigkeit. 💡 Gut zu wissen: Diese physikalische Perfektion findet man vor allem bei Ferngläsern mit klassischen Porro-Prismen oder bei sehr teuren Spezial-Dachkantgläsern (mit Abbe-König-Prismen). Da hier keine Beschichtung nötig ist, räumt dieses System bei der Helligkeit völlig zu Recht die Bestnote ab.
Dieses Fernglas nutzt eine klassische Bauform (erkennbar an der meist breiteren, gestuften Gehäuseform). Bei dieser Bauweise wird der Lichtstrahl im Inneren nicht aufgespalten. Da sich die Lichtwellen gar nicht erst gegeneinander verschieben können, entsteht physikalisch überhaupt kein Phasenfehler, der korrigiert werden müsste. 💡 Gut zu wissen: Ferngläser in klassischer Bauart liefern von Natur aus ein extrem plastisches und extrem kontrastreiches Bild, ganz ohne teure Zusatzbeschichtungen. Deshalb erhält diese traditionelle Bauweise bei der Phasenkorrektur die volle Punktzahl.
Die Außenlinsen verfügen über die hochwertige Antireflex-Vergütung für ein helles Bild, haben aber keine zusätzliche schmutz- oder wasserabweisende Nano-Versiegelung. Wassertropfen können sich bei Regen auf dem Glas flächiger verteilen und das Bild trüben. Auch beim Reinigen von Fingerabdrücken oder Staub muss man etwas häufiger und vorsichtiger wischen. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen dieser speziellen Schutzschicht ist bei Einstiegs- und vielen Mittelklasse-Ferngläsern absolut üblich. Es tut der optischen Leistung bei normalem Wetter keinen Abbruch, bedeutet aber, dass das Glas bei Regen oder bei der Reinigung etwas mehr Pflegeaufwand erfordert.
* Fachlich abgeleiteter Wert basierend auf Bauart und optischem Branchenstandard (keine offizielle Herstellerangabe).
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