Canon
18x50 IS AW
Partnerlinks · Provision für uns, ohne Aufpreis für dich · Preise zuletzt aktualisiert: 06.08.2026
Auf einen Blick
Digitaler Durchblick
Interaktive Darstellung der technischen Spezifikation des Canon 18x50 IS AW.
Technische Daten
Leistungsdaten
Maximale Vergrößerung für extreme Distanzen, bei der für ein wackelfreies Bild ein Stativ oder eine feste Auflage empfohlen wird.
Maximale Lichtausbeute für die tiefe Dämmerung oder den Sternenhimmel, dafür aber spürbar größer und schwerer.
Ein fokussierter Bildausschnitt, der feine Details auf Distanz betont, das schnelle Anvisieren von Zielen aber etwas anspruchsvoller macht. Das entspricht einem linearen Sehfeld von 65 m auf 1.000 m Entfernung.
Dieser Wert (nach ISO 14132-1) bestimmt maßgeblich das Raumgefühl und wie stark der schwarze Rand um das Bild herum wahrgenommen wird. Mit 60° zählt dieses Fernglas zur Weitwinkel-Klasse. Der schwarze Rand tritt deutlich in den Hintergrund, wodurch ein weites, natürliches Raumgefühl entsteht.
Klassische Reichweite für die Ferne; Objekte direkt vor dir (unter 3 Metern) können nicht mehr scharfgestellt werden.
Liefert bei Sonnenschein ein klares Bild, dunkelt bei Bewölkung oder in der Dämmerung jedoch rasch ab.
Kompromisslose Leistung für das letzte Licht, um auch in tiefster Dämmerung maximale Kontraste wahrnehmen zu können.
Ergonomie & Anpassung
Sehr bequem für Beobachter ohne Sehhilfe, schränkt das Sehfeld für Brillenträger jedoch oft spürbar ein.
Zeigt an, wie flexibel sich das Fernglas an den individuellen Augenabstand von Erwachsenen und Kindern anpassen lässt.
Gleicht den individuellen Sehunterschied deiner Augen (±3 dpt) dauerhaft aus, sodass du ohne Nachjustieren immer perfekt scharf siehst.
Die bewährte Standard-Lösung. Über diesen Ring (meist am rechten Okular) gleichst du einmalig die unterschiedliche Sehstärke deiner beiden Augen aus.
Der großzügige Augenabstand garantiert, dass du auch mit Brille das volle Sehfeld komfortabel überblicken kannst.
Abmessungen & Gehäuse
Die klassisch gestufte Bauform bietet eine hervorragende, plastische Tiefenwirkung und viel optische Leistung zum fairen Preis.
Das klassische Porro-System lenkt den Lichtstrahl über zwei versetzte Prismen um und liefert eine plastische Tiefenwirkung sowie hohe Lichtausbeute ohne Phasenfehler.
Der robuste Gummimantel schützt das Innere vor Stößen und garantiert dir auch bei Nässe einen rutschfesten Griff.
Besonderheiten
Gut geschützt gegen leichten Nieselregen und Spritzer, jedoch nicht für Starkregen oder ein Untertauchen gemacht.
Dieses Fernglas verfügt über ein genormtes 1/4-Zoll-Stativgewinde, das meist unter einer kleinen Kappe an der Mittelbrücke versteckt ist. Mit einem günstigen L-Winkel-Adapter kannst du das Glas auf jedes herkömmliche Kamera-Stativ schrauben.
Kompensiert dein Handzittern per Knopfdruck und liefert dir selbst bei höchsten Vergrößerungen ein völlig ruhiges, entspanntes Bild.
Mit einem scheinbaren Sehfeld von über 60° (nach ISO-Norm) bietet dieses Fernglas ein weites Raumgefühl. Im Vergleich zu Standardgläsern tritt der begrenzende schwarze Rand im Okular deutlich in den Hintergrund.
Optisches System
Dieses Glas bündelt die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts so präzise, dass störende, bunte Farbsäume an harten Kontrastkanten (wie feinem Geäst gegen einen hellen Himmel) fast vollständig eliminiert werden. Das Bild bleibt dadurch absolut farbtreu und extrem kontrastreich. 💡 Gut zu wissen: Die Optik-Hersteller nutzen für diese Linsen oft eigene Bezeichnungen. Ob Kowa von „XD-Glas" spricht, Leica von „HD" oder andere Hersteller schlicht von „ED" (Extra-low Dispersion) – physikalisch handelt es sich bei all diesen Begriffen um hochreine Glassorten, die denselben Zweck erfüllen.
Dieses hochwertige Glas ist der absolute Goldstandard für Prismen. Es besitzt einen sehr hohen Brechungsindex, wodurch das Licht im Inneren des Fernglases optimal weitergeleitet wird. Das Ergebnis ist eine perfekt runde, gleichmäßig ausgeleuchtete Austrittspupille ohne störende Schatten am Rand. Das Bild bleibt dadurch vom Zentrum bis an den äußersten Rand hell, kontrastreich und brillant. 💡 Gut zu wissen: Dank moderner Fertigungsprozesse hat sich BaK-4 erfreulicherweise mittlerweile vom soliden Einstiegssegment bis hin zur absoluten Spitzenklasse als universeller Marktstandard etabliert. Das schwächere BK-7 findet man heute fast nur noch bei extremen Billig-Angeboten oder Spielzeug-Ferngläsern.
Spezielle Bildfeldebnungslinsen gleichen die natürliche Krümmung optischer Linsen aus. Während Standard-Ferngläser zum Rand hin leicht an Schärfe verlieren, bügelt diese Technik das Bild förmlich „platt". Das Ergebnis ist eine atemberaubende Schärfe bis an die äußerste Kante des Sehfelds. Wenn ein Vogel am Rand des Sichtbereichs auftaucht, ist er bereits gestochen scharf, ohne dass das Fernglas neu zentriert werden muss. 💡 Gut zu wissen: Dieses komplexe Linsensystem ist ein absolutes Markenzeichen der Referenzklasse. Swarovski Optik hat es unter dem Namen „SWAROVISION" (z. B. im NL Pure oder EL) berühmt gemacht. Da ein derart flaches Bild beim schnellen Schwenken für manche Beobachter leicht unnatürlich wirken kann (der „Globuseffekt"), ist es ein faszinierendes Hightech-Feature, das das Auge visuell extrem fordert und belohnt.
Bei dieser hochwertigen Veredelung werden ausnahmslos alle Glas-Luft-Flächen im Inneren und Äußeren des Fernglases mit mehreren Antireflex-Schichten versehen (Fully Multi-Coated). Das reduziert störende Reflexionen enorm und sorgt für ein helles, kontrastreiches Bild. Für die allermeisten Naturbeobachter liefert diese Technik eine hervorragende Leistung, die auch in der beginnenden Dämmerung absolut überzeugt. 💡 Gut zu wissen: FMC ist heute der anerkannte Qualitätsstandard ab der soliden Mittelklasse. Viele Hersteller bewerben diese Stufe mit klangvollen eigenen Marketing-Namen.
Hier greift ein faszinierender Trick der Physik: Bauartbedingt werden die Lichtstrahlen im Inneren dieses Prismas in einem so perfekten Winkel auf die Glaswände gelenkt, dass sie zu 100 % verlustfrei reflektiert werden – ganz ohne künstlich aufgedampfte Spiegelschicht! Das Fernglas erreicht dadurch eine überragende, nahezu unschlagbare Lichtdurchlässigkeit. 💡 Gut zu wissen: Diese physikalische Perfektion findet man vor allem bei Ferngläsern mit klassischen Porro-Prismen oder bei sehr teuren Spezial-Dachkantgläsern (mit Abbe-König-Prismen). Da hier keine Beschichtung nötig ist, räumt dieses System bei der Helligkeit völlig zu Recht die Bestnote ab.
Dieses Fernglas nutzt eine klassische Bauform (erkennbar an der meist breiteren, gestuften Gehäuseform). Bei dieser Bauweise wird der Lichtstrahl im Inneren nicht aufgespalten. Da sich die Lichtwellen gar nicht erst gegeneinander verschieben können, entsteht physikalisch überhaupt kein Phasenfehler, der korrigiert werden müsste. 💡 Gut zu wissen: Ferngläser in klassischer Bauart liefern von Natur aus ein extrem plastisches und extrem kontrastreiches Bild, ganz ohne teure Zusatzbeschichtungen. Deshalb erhält diese traditionelle Bauweise bei der Phasenkorrektur die volle Punktzahl.
Die Außenlinsen verfügen über die hochwertige Antireflex-Vergütung für ein helles Bild, haben aber keine zusätzliche schmutz- oder wasserabweisende Nano-Versiegelung. Wassertropfen können sich bei Regen auf dem Glas flächiger verteilen und das Bild trüben. Auch beim Reinigen von Fingerabdrücken oder Staub muss man etwas häufiger und vorsichtiger wischen. 💡 Gut zu wissen: Das Fehlen dieser speziellen Schutzschicht ist bei Einstiegs- und vielen Mittelklasse-Ferngläsern absolut üblich. Es tut der optischen Leistung bei normalem Wetter keinen Abbruch, bedeutet aber, dass das Glas bei Regen oder bei der Reinigung etwas mehr Pflegeaufwand erfordert.
* Fachlich abgeleiteter Wert basierend auf Bauart und optischem Branchenstandard (keine offizielle Herstellerangabe).
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